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    Ab sofort steht unter http://devtyr.norberteder.com mein neues Blog zur Verfügung. Dieses Blog wird nicht weiter betreut, bleibt aber erhalten. Neue Eintr%auml;ge erfolgen nur mehr im neuen Blog. Kommentare werden ebenfalls nicht mehr behandelt. Wer weiterhin meinen Einträgen und Aktivitäten folgen möchte, möge bitte RSS-Feeds, Verlinkungen etc. an die neue Location anpassen.
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Gezippt unter .NET

26.05.09 - .NET, Base Framework, Internet, Community, Tools, 3rd Party Tools
Beitrag von Norbert Eder
 Zippen unter .NET ist gar nicht so einfach. Zwar gibt es unterschiedliche 3rd-Party-Libraries, die eingebunden werden können, aber dann hat es sich auch schon wieder. Das .NET Framework bietet zwar den DeflateStream an, aber auch das ist nicht so wirklich das Wahre, da man damit doch sehr eingeschränkt ist.

Microsoft hat dies erkannt und die Library DotNetZip auf CodePlex zur Verfügung gestellt, die hier eine wesentliche Verbesserung bringt.

Hier ein Auszug aus der Beschreibung:
DotNetZip works on PCs with the full .NET Framework, and also runs on mobile devices that use the .NET Compact Framework. Create and read zip files in VB, C#, or any .NET language, or any scripting environment. DotNetZip supports these scenarios:
  • an ASP.NET app that dynamically creates ZIP files and allows a browser to download them
  • a Windows Service that periodically zips up a directory for backup and archival purposes
  • a WPF program that modifyies an existing archive - renaming entries, removing entries from an archive, or adding new entries to an archive
  • a Windows Forms app that creates AES-encrypted zip archives for privacy of archived content.
  • An administrative script in PowerShell or VBScript that performs backup and archival.
  • a WCF service that receives a zip file as an attachment, and dynamically unpacks the zip to a stream for analysis
  • creating zip files from stream content, saving to a stream, extracting to a stream, reading from a stream
  • creation of self-extracting archives.

Ein Blick auf diese Library lohnt sich auf jeden Fall für diejenigen, die mit ZIPs zu tun haben.

Ebenfalls wichtig: Die Library ist kostenlos.


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Effizienz durch Kreativität und Intuition steigern

22.05.09 - Entwicklung, Diskussionen, Qualitätsmgmt.
Beitrag von Norbert Eder
 Das Gehirn besteht bekanntlich aus zwei Hälften. Der logisch und der kreativ geprägten. Der logische Part ist zuständig für Logik, Analyse, Sprache, Regeln usw. Die rechte Gehirnhälfte ist verantwortlich für unsere Phantasie, Kreativität, Gefühl, Formen und unsere Intuition. Als Softwareentwickler ist man geneigt, hauptsächlich den logischen Part des Gehirns zu nutzen. Klar, beschäftigen wir uns hauptsächlich mit der Analyse von Problemen, wollen wir doch Lösungswege finden und diese klar strukturiert umzusetzen.

Wie oft passiert es aber, dass wir vor einem Problem sitzen, dieses immer und immer wieder durchgehen und analysieren, ohne jedoch eine wirkliche Lösung zu finden. Diese trudelt dann bei einer niedrigen Tätigkeit ein, beispielsweise beim Ausräumen des Geschirrspülers, beim Staubsaugen, beim Laufen, Spazieren oder Wandern. Wie kommt es dazu?

Fangen wir bei der inneren Stimme an. Diese Stimme (und hoffentlich ist es nur eine) brabbelt ständig vor sich hin und spiegelt unsere logische Welt (also die linke Gehirnhälfte) wider. Sie erzählt uns, was wir bewusst wissen. Alles was in unserem Gehirn indiziert wurde und in Worten auszudrücken ist. Während dieser Zeit ist unsere rechte Gehirnhälfte blockiert. Kreativität kann sich nicht entfalten, unterbewusste Ereignisse, Ideen etc. können nicht aufgearbeitet werden. Sobald wir uns aber um niedrige Tätigkeiten kümmern, die schnell zu Langeweile führen, schaltet unser logischer Part ab. Die innere Stimme reißt ab und aktiviert dadurch unser kreativ geprägtes Wesen. Dieses kann nun Dinge, die uns beschäftigen, im Hintergrund aufarbeiten, was schlussendlich irgendwann zu einem Ergebnis führt. Und schwupp, wir haben eine Idee, einen Lösungsansatz. Eventuell können wir nicht nachvollziehen, woher diese kommt, oder wie wir darauf gekommen sind, aber wir können damit arbeiten.

Was möchte ich damit sagen? In vereinfachten Worten: Wir Softwareentwickler sind sehr logisch ausgeprägt. Alles muss seine Ordnung, seinen Ablauf und seine Regeln haben. Viele Entscheidungen werden jedoch intuitiv getroffen (wie war das mit Entscheidungen aus dem Bauch fällen?). Dazu wird die kreative Gehirnhälfte gebraucht, die von uns jedoch nicht ausreichend trainiert wird. Durch eine verbesserte Verkopplung beider Gehirnhälften können beide „Seiten“ benutzt werden. Das führt zu mehr Kreativität, zu höherer Leistung, zum schnelleren Erfassen des Kontextes, in dem wir uns bewegen, oder aber unser Problem.

Dies kann man trainieren. Durch einfachste Mittel. Schreiben ist eines davon. Viele schreiben Blogs. Das ist durchaus ein erster Schritt, kreativ zu werden und seine rechte Gehirnhälfte mit einzubeziehen. Um dies bewusst zu fördern bieten sich jedoch so genannte Morgenseiten an. Diese werden vorwiegend den Autoren unter uns bekannt sein. Zu den Morgenseiten muss ich etwas ausholen:

Während wir schlafen, existiert unsere innere Stimme nicht. Diese Welt gehört der kreativen Seite. Das spiegelt sich in unserem Träumen wider. In unseren Träumen sehen wir Bilder, eventuell ganze „Filme“. Diese entspringen nicht nur unserer Phantasie, sondern es werden auch Erlebnisse, Ereignisse, Fragestellungen und Probleme unterbewusst aufgearbeitet. An manches können wir uns nach dem Aufstehen erinnern, an manches nicht. Aber immer kann es uns weiterhelfen, wenn auch manches nicht wörtlich beschrieben werden kann. Wer kennt das Gefühl, in der Früh aufzustehen und eine Lösung zu haben?

Werden wir munter, schalten wir nicht sofort vollständig in den Logikmodus. Es bedarf einer bestimmten Zeit, die rechte Gehirnhälfte zu verlassen. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt, um sich mit seinen Morgenseiten zu beschäftigen. Einfach ein paar Zettel und einen Stift zur Hand nehmen und einfach drauflos schreiben. Dabei ist es nicht wichtig, WAS man schreibt, sondern, dass man es tut. Anfangs weiß man nicht, was man schreiben soll, dann schreibt man eben das nieder. Aber es wird immer besser und schlussendlich werden äußerst hilfreiche Notizen zu Papier gebracht, die in vielen Situationen entscheidend sein können. Wichtig ist, nicht nur zwei Zeilen zu schreiben. Idealerweise schreibt man bis zu drei Seiten. Das hört sich nach viel an, ist es aber nicht. Außerdem sollten diese Seiten VOR ALLEM anderen geschrieben werden, sollte also die erste Aufgabe des Tages sein. Noch vor dem Kaffee, der Dusche oder dem Frühstück.

Wer dieses Vorgehen über einen Zeitraum von einigen Wochen probiert, wird außerordentliche Fortschritte erleben. Versprochen.

By the way: Immer den Kontext beachten!

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Getting Ideas Done

16.05.09 - Entwicklung, Diskussionen, Projektmgmt., Qualitätsmgmt.
Beitrag von Norbert Eder
 Der Weg von einfachen Ideen zu tatsächlich Umsetzbarem ist nicht einfach. So müssen Ideen erst geboren werden. Anschließend müssen sie verfeinert und schlussendlich zur Umsetzung gebracht werden. Ein langer Weg, nutzt man nicht diverse Hilfsmittel.

In Erinnerung kommt hier Getting Things Done (GTD). Hierzu die Grundregel:

GTD basiert auf dem Prinzip, dass eine Person ihre anstehenden Tätigkeiten notiert und somit den Kopf frei hat für Wichtigeres.

Eigentlich einfach: Eine Aufgabe tut sich auf und wird sofort notiert. Daraus ergibt sich eine Liste von Aufgaben (Prioritäten etc. spielen natürlich auch eine Rolle), die man dadurch immer im Überblick hat und abarbeiten kann. Alle notierten Aufgaben muss man fortan nicht mehr in Gedanken halten, sie wurden niedergeschrieben, man kann nachsehen und muss nicht erst lange darüber nachdenken, was denn noch alles zu erledigen ist. Vorausgesetzt, man hat immer ein entsprechendes Werkzeug zur Hand, um Aufgaben niederschreiben und wieder nachlesen zu können.

Ähnlich verhält es sich mit Ideen. Jeder Mensch hat gute Ideen. Viele dieser Ideen werden jedoch nicht weiterverfolgt. Weiterverfolgt können sie jedoch nur werden, wenn man sich der Ideen bewusst ist, die man hat und sich darum kümmert. Das Ziel ist nicht, sich an eine Idee zu erinnern, wenn man Fremdprodukte sieht und denkt: „An so etwas Ähnliches habe ich auch schon einmal gedacht.“. Ziel sollte es sein, aktiv mit den eigenen Ideen zu arbeiten, um sie auch verwirklichen zu können.

„Ich habe keine guten Ideen“ mag nun der eine oder andere denken. Das mag vielleicht sogar korrekt sein und resultiert sehr wahrscheinlich daraus, dass nie auf geborene Ideen reagiert wurde. Das Gehirn hört auf, weitere Ideen zu produzieren, da diese ohnehin nicht weiterverfolgt werden. Wie also kann man aus diesem Dilemma ausbrechen?

Die GTD-Ansätze können auch für unsere Ideen genutzt werden. Einfälle und Ideen sollten niedergeschrieben werden. Hierbei ist es nicht wichtig, in welches Medium sie eingetragen werden, vielmehr sollte dieses immer verfügbar sein. Durch regelmäßige Durchsicht der gemachten Aufzeichnungen, gehen diese ins Unterbewusstsein ein und das Gehirn kann an den Einfällen weiterfeilen, bis schlussendlich ein Ansatz geliefert wird, der tatsächlich Erfolg versprechen kann. Zu beachten ist, dass DER Einfall zu jeder Zeit kommen kann, auch wenn man aktuell mit gänzlich anderweitigen Dingen beschäftigt ist. Das Gehirn arbeitet in zwei unterschiedlichen Modi, einem linearen Modus (Sprechen etc.) und einem asynchronen Modus. Letzterer verwaltet Langzeitinformationen und ist für Intuition und Problemlösung verantwortlich, quasi eine Such- und Abfragemaschine mit bewusstseinserweiternden Fähigkeiten. Der Vorgang der Ideenfindung wird also asynchron ausgeführt. Wann dieser beendet ist, ist nicht vorhersagbar. Es kann sich um Minuten, Stunden, Tage, aber auch Wochen handeln.

Quintessenz ist daher: Nicht nur Aufgaben notieren, um den Kopf für „Wichtigeres“ frei zu bekommen. Auch Ideen, Ansätze und Einfälle sollten gleich behandelt werden. Eine regelmäßige Durchsicht zeigt dem Gehirn, dass Interesse daran besteht und weitergearbeitet werden soll. Ist dies erst einmal automatisiert, werden sich die ersten Erkenntnisse einstellen.

Ganz interessant dazu ist natürlich die Frage, wo sollen diese Aufzeichnungen vorgenommen werden. Hier bieten sich unterschiedlichste Hilfsmittel an. Vom Notizbuch bis hin zum Handy ist alles möglich. Wichtig ist nur, dass das Hilfsmittel immer zur Hand ist und sofort, ohne Aufwand verwendet werden kann.

Zu guter Letzt noch ein kleiner Hinweis: Interessant zu diesem Thema ist pocketmod.com. Angeboten wird eine Flash-Applikation, mit deren Hilfe man sich ein „Pocket-Notizbuch“ zusammenstellen kann. Zur Auswahl stehen die unterschiedlichsten Seiten-Vorlagen, angefangen vom Kalender, bis hin zu Kontakt- und Aufgabenlisten. Diese können ausgedruckt und anschließend zusammen gefaltet werden (eine Anleitung ist ebenfalls auf der Homepage zu finden). Eingesteckt und immer dabei, ohne großen Aufwand betreiben zu müssen.



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Moonlight 2.0 Preview 1 verfügbar

08.05.09 - .NET, Silverlight
Beitrag von Norbert Eder
  Das Mono Projekt liefert bereits die erste Preview der Version 2.0 der Silverlight-Implementierung für Unix Systeme.

Dass es Moonlight auch für 64-Bit gibt, ist eine tolle Sache, stellt aber nicht das einzige Feature da.

Nachfolgend finden Sie eine Liste der Verbesserungen und Erweiterungen für Moonlight 2:
  • First preview release. First release of a full Mono VM in a browser plugin.
  • Includes initial work on CoreCLR and metadata/instruction verification
  • Includes the Microsoft MS-PL Controls.
  • Negotiated layout, where controls can autosize themselves. We've also had big performance increase over recent svn in this department.
  • Includes deepzoom functionality, so sites like Hard Rock Cafe Memorabilia (http://memorabilia.hardrock.com) and The Playboy Archive (nsfw) (http://playboy.covertocover.com) should work.
  • Development tools for building xaps (if you build from source. stay tuned for a moonlight devel-esque rpm which will include them).

Neben diesen Funktionen wurden bereits einige Silverlight 3 Funktionalitäten integriert:
  • Easing functions
  • SaveFileDialog
  • MultiScaleImage 3.0 API enhancements
  • MediaStreamSource now supports PCM audio data, RGBA and YV12 video data.
  • WriteableBitmap is supported.

Auf der Moonlight/Preview-Seite können weitere Informationen, der Sourcecode als auch der Download bezogen werden.

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Filtern von Collections unter WPF

02.05.09 - .NET, WPF
Beitrag von Norbert Eder
 Daten können auf unterschiedlichste Weisen gefiltert werden. Eine Variante besteht darin, die Daten bereits gefiltert aus der Quelle (Datenbank, XML, etc.) zu lesen und in einem ItemsControl (ListBox, ComboBox, ListView etc.) anzuzeigen.

Soll nun dieselbe Collection in unterschiedlichen Elementen auf Basis einer bestimmten Filterung (festgelegt, oder definiert durch Benutzereingaben) angezeigt werden, dann bietet sich die Verwendung einer CollectionViewSource an. Dadurch werden insgesamt drei Möglichkeiten zur Verfügung gestellt:
  • Sortierung
  • Gruppierung
  • Filterung

Zur Filterung bietet die CollectionViewSource ein Ereignis Filter an. Dieses kann abonniert werden um eine Filterung vorzunehmen. Für jedes Item der Auflistung wird dieses Ereignis ausgelöst. Die EventArgs liefern hierbei das betroffene Item, als auch die Eigenschaft Accepted. Entspricht das Item den gewünschten Filterkriterien ist diese Eigenschaft auf true zu stellen, andernfalls auf false.

Anstatt nun das ItemsControl direkt an eine Liste zu binden, wird sie an die jeweilige CollectionViewSource gebunden und somit mit der definierten Filterung versehen. Ein einfacher Weg, eine Filterung vorzunehmen.

Auf .NET GUI habe ich ein entsprechendes Beispiel veröffentlicht, welches den Umgang mit der CollectionViewSource zeigt.

WPF: Filtern von Collections.

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Qualität als Weg aus der Wirtschaftskrise

29.04.09 - Entwicklung, Diskussionen, Qualitätsmgmt.
Beitrag von Norbert Eder
 Stefan Lieser hat einen Blog-Post verfasst, der sich mit Qualität und Wirtschaftskrise befasst. Darin schreibt er, dass sich Unternehmen mit hoher Qualität gerade in schlechten wirtschaftlichen Zeiten von der Konkurrenz absetzen und verbesserte Chancen haben. Unternehmen, die niedrigere Qualität bieten, bleiben auf der Strecke bzw. haben verschlechterte Chancen.

Grundsätzlich verstehe ich seine Argumentation. Aber trifft dies auf alle Branchen bzw. überhaupt zu - so, wie es Stefan beschreibt?

Ich würde es gerne so wie Stefan sehen, tue es aber nicht. Aus meiner Sicht verhält es sich so, dass Unternehmen gerade zu wirtschaftlich schwachen Zeiten ihre Budgets straffen und der Spar-Modus aktiviert wird. Qualität kostet Geld und verteuert entsprechend das resultierende Produkt. Unternehmen werden also dazu neigen, zu günstigeren Produkten zu greifen. Günstige Produkte bedeutet nicht zwangsweise hohe Qualität, eher im Gegenteil.

Daher sehe ich in wirtschaftlich schlechten Zeiten eher Unternehmen mit geringem Qualitätsbewußtsein, jedoch kurzen Umsetzungszeitpunkten im Vorteil. Besteht Wirtschaftswachstum, ist genügend Geld im Umlauf, darf das Produkt auch etwas kosten. Geld ist vorhanden, qualitative Werte werden daher eher berücksichtigt.

Ich will damit nicht sagen, dass es für Unternehmen von Vorteil ist, gerade jetzt qualitativ minderwerte Produkte auf den Markt zu werfen. Qualität zahlt sich immer aus - ganz klar. Nur sollte dieser Grundgedanke nicht erst jetzt greifen, sondern immer. Dazu gehört nicht nur das Unternehmen, sondern auch seine Mitarbeiter.

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Was geht?

29.04.09 - Blog-Intern, .NET, WPF, ASP.NET, Silverlight, Internet, Community
Beitrag von Norbert Eder
 Die Einträge waren spärlich in der vergangenen Zeit - zugegeben. Jede Menge war zu erledigen, viele Projekte, viele Aufgaben. Durchatmen ist angesagt. Nichts desto trotz haben sich durchaus auch für die Community einige Aspekte ergeben.

So hatte ich nicht nur einen Vortrag zu WPF auf den Student Big>Days, sondern auch die zweite Auflage meiner WPF-Vorlesung. Beide Engagements haben mir gezeigt, dass das Interesse für WPF stark am Wachsen ist. Zusätzlich konnte ich einen guten Überblick der wirklichen Hürden gewinnen, auf die ich in Zukunft vermehrt eingehen möchte. Dies wird sowohl hier in meinem Blog geschehen, als auch auf .NET GUI.

Damit wäre ich eigentlich auch schon bei einem weiteren Stichwort: Ja, es gibt zahlreiche deutschsprachige Communities, die sieh besser oder schlechter entwickeln. .NET GUI ist ja eine noch sehr junge Community. Doch können sich die Beiträge - vor allem zum Bereich WPF - durchaus sehen lassen. Selbst wer nicht aktiv teilnimmt, sondern lieber in bestehenden Beiträgen surft, sollte zu unterschiedlichsten Themengebieten zahlreiche Anregungen und Lösungen finden. Abgerundet wird das Angebot durch zahlreiche Tutorials als auch Kurzanleitungen (How To's). Meine Liste der neuen Beiträge wird ebenfalls immer länger, es darf also mit zusätzlichen Inhalten von meiner Seite gerechnet werden.

Ach ja, für alle, die nach einem neuen Gewinnspiel gefragt haben: Demnächst geht ein neuer Contest an den Start und freut sich auf zahlreiche Teilnahmen. Als Themengebiete stehen Silverlight und WPF im Fokus.

Da ich gerade bei WPF bin: WPF-Blogger erfreut sich großer Beliebtheit, wodurch eine Aktualisierung in Angriff genommen wurde. Neben einer ganzheitlichen Umstellung im Hintergrund werden demnächst auch einige neue Features hinzukommen - quasi ein tatsächlicher Ausbau in Richtung Community.

Und dann sind da zahlreiche Stimmen, die sich Sorgen um das .NET BlogBook machen. Diese kann ich beruhigen: das Projekt lebt noch, unterliegt jedoch einem Wandel und ich muss die Zeit finden, alle Ideen und Anregungen einzubauen. Das wird sicherlich noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Es sollte jedoch im Frühsommer mit einer Aktualisierung zu rechnen sein.

Ich hoffe, dass ich die meisten mir gestellten Fragen beantworten konnte. Daher möchte ich mich auch gleich dafür entschuldigen, diesen Weg gewählt zu haben und nicht die persönliche Antwort auf jedes Email. Da sich die Fragen meist decken, erschien mir dieser Weg als der idealste.

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Office (VSTO) Community Day in Wien

06.04.09 - .NET, Microsoft Office, Community
Beitrag von Norbert Eder
 In der Community tut sich etwas! So findet am 8. Mai 2009 der kostenlose Office (VSTO) Community Day im Microsoft Innovation Center (MIC) in Wien statt. Dieser Tag dreht sich komplett um die MS Office Entwicklung mit VSTO (Visual Studio Tools for Office). Mario Meir-Huber und Lars Keller hatten auf dem .NET Open Space in Leipzig die Idee, ein solches Event zu organisieren . Beide finden, dass das Thema Office Business Application häufig viel zu kurz kommt und möchten aus diesem Grund einen kompletten Tag zu dem Thema ausrichten. Hierzu laden sie alle VSTO Interessierten ein, zusammen mit ihnen einen Erfahrungsaustausch zu machen.

Das Community Event ist komplett kostenlos. Dennoch bitten Mario und Lars die Teilnehmer um eine Spende, um ein Catering anbieten zu können. Hierbei gilt: Keiner ist gezwungen zu spenden. Spende einfach soviel wie du möchtest.

Die Themen für diesen Tag sind:
  • Einführung in die VSTO
  • OpenXML: Das neue Office Format
  • VSTO Deployment
  • Sharepoint Workflows und Integration
  • Interaktionen in der "Office-Welt" mit .NET
  • Office plus Services

Ein Rahmenprogramm für danach ist angedacht!

Wer gedenkt daran teilzunehmen, der wird gebeten, sich unter http://www.vsto-taskforce.de/wikis/ocd/hauptseite.aspx einzutragen.

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Entwickler sind nicht gleich Entwickler

18.03.09 - Entwicklung, Diskussionen, Qualitätsmgmt.
Beitrag von Norbert Eder
 Jeder sucht sie. Die Entwickler im Alter von 25 mit 15 Jahren Berufserfahrung und einem abgeschlossenen Studium. Auch in vielleicht nicht allzu rosigen Zeiten. Die Anforderungen der Firmen sind mehr oder weniger hoch. Je nach Bedarf ergeben sich jedoch gut dotierte Stellen. Doch können auch alle Bewerber die gewünschten Anforderungen erfüllen?

Bis dato hatte ich immer wieder gewettert, dass die Anforderungen an einen potentiellen Mitarbeiter recht hoch sind, während die gebotenen Leistungen oft zu wünschen über lassen, oder gar keine Erwähnung finden. Mittlerweile sehe ich dies gar nicht mehr als die tatsächliche Hürde, da die Leistungen reine Verhandlungssache sind und Unternehmen durchaus bereit sind, gute Leistungen entsprechend zu honorieren.

Vielmehr möchte ich dieses Mal in eine andere Kerbe schlagen: Bekommt das Unternehmen das, was der Bewerber versprochen hat? Lebensläufe sind ja ganz nett um den Werdegang eines potentiellen Mitarbeiters zu begutachten. Darauf lässt sich nur leider - in vielen Fällen - kaum etwas über die Person selbst ableiten. Leistungen an teilgenommenen Projekten werden in die höchsten Sphären gelobt, es wird erzählt, was denn nicht alles gemacht wurde und wofür man sich denn nicht alles interessiert.

Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus. Damit möchte ich keinem Entwickler etwas unterstellen. Im Gegenteil - schließlich bin ich doch selbst einer und würde mir dadurch nur ins eigene Fleisch schneiden. Tatsache ist jedoch, dass nicht jeder Entwickler mit jahrerlanger Erfahrung auch wirklich das Geld wert ist, das er für seine Leistungen erhält. Auf Basis der jahrelangen Erfahrung (wie immer diese auch aussieht) tritt oft ein Schlendrian ein, der vor persönlicher Weiterentwicklung schützt. Konzepte, die eigentlich klar sein sollten, sind es nicht. Selbstschützende Maßnahmen (Testing) werden nicht durchgeführt, da sich dieses Bewusstsein trotz jahrelanger Entwicklung (und Erfahrung) nicht gefestigt oder gar gebildet hat.

Toll finde ich Initiativen, welche den Entwickler unterstützen, seine tägliche Arbeit zu verbessern, das Bewusstsein für qualitativ hochwertige Software zu schärfen. Im Endeffekt liegt es am Entwickler selbst - und seinen Kenntnissen. Die besten bewusstseinsbildenden Maßnahmen greifen nicht, wenn er selbst nicht bereit ist, an seinen eigenen Prozessen zu arbeiten. Motivation, Eigeninitiative, Wissbegiehrigkeit und Genauigkeit sind gefragt. Das sind die Basis-Skills, die jeder Softwareentwickler mit sich bringen sollte.

Sehr viele Entwickler leben jedoch in den Tag hinein, erledigen ihre Aufgaben und lassen alles andere bei Seite. Ein denkbar schlechter Weg, qualitativ hochwertige Software zu produzieren. Dabei ist das Wissenslevel nicht entscheidend. Jeder, wirklich jeder kann gute Software schreiben. Vielleicht unterscheidet sich die Software im gewählten Design, vielleicht finden sich wenige oder unbewusst genutzte Patterns darin. Aber das Produkt ist robust und erfüllt die Anforderungen. Softwareentwickler, die nur ihren Task berücksichtigen, nicht rechts und nicht links blicken, sind out.

Auch wenn es hart klingt: Unternehmen müssen darauf reagieren. Nicht jeder ist ein Technologiefreak oder gar ein Multiplikator, es darf jedoch damit gerechnet werden, dass sich jeder Entwickler mit seinem Werkzeug vertraut macht und versucht, seine Leistung zu optimieren. Jeder Entwickler, der nicht mindestens das versucht, hat sich - meiner bescheidenen Meinung nach - in seiner Berufswahl vertan.


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VSTO-Taskforce: Eine Anlaufstelle für VSTO-Entwickler

04.03.09 - Microsoft Office, Internet, Community
Beitrag von Norbert Eder
 Lars Keller und Mario Meir-Huber haben einem neuen Projekt Leben eingehaucht, der VSTO Taskforce. Hierbei handelt es sich um eine Anlaufstelle für alle VSTO-Entwickler, als auch für Interessierte.

In der ersten Phase werden Informationen als Blog-Aggregation zur Verfügung gestellt. Eine Erweiterung des Angebotes ist angedacht.

Link: http://www.vsto-taskforce.de

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