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ACHTUNG - NEUES BLOG
Ab sofort steht unter http://devtyr.norberteder.com mein neues Blog zur Verfügung. Dieses Blog wird nicht weiter betreut, bleibt aber erhalten. Neue Eintr%auml;ge erfolgen nur mehr im neuen Blog. Kommentare werden ebenfalls nicht mehr behandelt. Wer weiterhin meinen Einträgen und Aktivitäten folgen möchte, möge bitte RSS-Feeds, Verlinkungen etc. an die neue Location anpassen.
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Silverlight Toolkit Dezember 2008 veröffentlicht
10.12.08 - .NET, ASP.NET, Silverlight Beitrag von Norbert Eder| | Gestern wurde das Silverlight Toolkit December 2008 veröffentlicht.
Hier ein Auszug, was sich verändert hat:
- More than 80 improvements and bug fixes
- AutoCompleteBox and NumericUpDown have been moved into the Stable Quality Band.
- Three new themes have been added: Bureau Black, Bureau Blue and Whistler Blue.
- The sample application has been given a make-over and is now more polished and easier to navigate.
- More tests added.
- Better design-time support in both Visual Studio 2008 and Expression Blend, including icons, property tooltips and better property organization in the property editor.
- AutomationPeer support added for AutoCompleteBox, Expander and NumericUpDown (as well as UpDownBase).
- Charting improvements galore!
Weitere Informationen zum Toolkit finden sich auf der Codeplex Release-Seite.
Was ist das Silverlight Toolkit?
Dabei handelt es sich um eine Sammlung von hilfreichen Komponenten, die die Entwicklung unter Silverlight massiv erleichtern sollen.
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Perfektion als Maßstab?
05.12.08 - Entwicklung, Diskussionen, Software Testing, Projektmgmt., Qualitätsmgmt. Beitrag von Norbert Eder| | Schön langsam wird es schwierig, alle Themen unter einen Hut zu bekommen. Ich versuche daher hiermit auf einige Punkte aus den unterschiedlichen Themenbereichen einzugehen, um hoffentlich alles ein wenig zu kanalisieren.
Alex hat ja bereits meine Aussagen zum Thema Der perfekte Softwareentwickler kommentiert. Nun hat sich auch noch Sven zu Wort gemeldet und das Thema Perfekte Software ins Spiel gebracht. Plausible und legitime Fragestellungen bzw. Aussagen können daraus erlesen werden.
Wenn ich mir darüber nun so meine Gedanken mache, dann stellt sich für mich die Frage, ob Perfektion überhaupt der Maßstab sein kann?
Qualität als Hürde
Software wird bekanntlich von sehr vielen nicht als qualitativ hochwertig angesehen, unabhängig der Bereiche, in denen seit jeher getestet wird, was das Zeug hält. In Business-Anwendungen und im Individual-Bereich zählen oft andere Anforderungen: schnelle Umsetzungszeit, möglichst hohe Funktionsdichte, möglichst hoher Gewinn. Legitime und nachvollziehbare Punkte, die sich offensichtlich mit erhöhtem Zeitaufwand durch Qualitätssicherung, Einführung neuer Methoden und Praktiken oft nicht vereinbaren lassen. Oder doch?
Aus Sicht der Nicht-Entwickler, fallen zum Zeitpunkt der Einführung derartiger Prozesse höhere Aufwände (zeitlich, monitär, etc.) an. Diese wollen oder können nicht getragen werden.
Der springende Punkte daran (und hier können sich weder Kunde, noch der Vorgesetzte, noch die Entwickler ausnehmen) ist, dass jeder seinen Teil dazu beitragen muss. Eine Gruppe alleine kann den großen Umschwung nicht bringen. Prozesse müssen optimiert, Methoden eingesetzt und beides gelebt werden. Nur dann kann es funktionieren.
Im Zuge dessen fällt immer wieder der Return on Investment (ROI). Ich gehe nicht so weit zu sagen, dass ihn niemand erkennt. Vielmehr wird oft nur der vermeintlich steinige Weg gesehen, den es zu gehen gilt. Dass dieser Weg gar nicht so steinig ist und mit kleinen, eingestreuten, Änderungen sehr schnell gegangen werden kann, wird oft nicht korrekt vermittelt (vom Entwickler, von Magazinen, von Online-Artikeln, etc.) oder vom Vorgesetzten dem Kunden gegenüber. Letztlich ist es dem Kunden egal, er will ein funktionierendes Produkt haben. Wie dies erreicht wird, Sache des Herstellers.
(Bewusst aussen vor lasse ich hierbei die Themen wie mit Features etc. umgegangen wird.)
Verantwortung übernehmen
Wohl einer der wichtigsten Punkte: Wer Verantwortung übernimmt, kann Veränderung bringen. Ein qualitätsbewußter Entwickler wird Verantwortung übernehmen, indem er einfach mal eben eine Build-Umgebung einrichtet, oder unabhängig der Unterstützung von oben seine Tests schreibt. Er wird eine geeignete Möglichkeit finden, seine Aufgaben zu analysieren, zu planen, umzusetzen und zu testen. Mit ein wenig Glück kann er diesen Gedanken auf Kollegen und Vorgesetzte transportieren.
Der Vorgesetzte muss Verantwortung üernehmen, indem dieser Entwickler gefördert wird. Natürlich muss nicht nur der qualitative Output passend sein, auch der quantitive. Ganz klar. Er muss einsehen, dass eine qualitative Verbesserung natürlich eine Auswirkung auf den gesamten Output des Unternehmens und somit auch auf das Branding des Unternehmens hat. Der Kunde wird es danken und eventuell weitere Kunden heranschaffen.
Ziel soll es sein, dass sich alle Bereiche (Entwickler, Vorgesetzer, Kunde) gegenseitig unterstützen und sich gegenseitig motivieren sich zu verbessern. Das muss nicht in Einklang mit Verzögerung, weniger Gewinn etc. gehen. Wohl aber geht es in die positive Richtung - mit dieser Einstellung.
Suchen, Sehen, Lernen, Verstehen, Vermitteln
Was Sven festgestellt hat, kann ich nur unterstreichen. Niemand weiß alles. Perfektion kann es also in diesem Sinne nicht geben. Was es aber geben kann und sollte, ist eine permanente Annäherung. Die Entwicklung von Software geht heute kaum schneller voran, als dies vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Lediglich die Mittel, Werkzeuge haben sich geändert. Aus einem einfachen Programmierer ist ein Entwickler geworfen. Mit höheren Anforderungen, höhrerer Eigenständigkeit und mehr Verantwortung.
In diesem Zusammenhang fällt mir spontan der Begriff des Paradigmenwechsels ein. Ein Paradigmenwechsel wird notwendig, wenn Anomalien zunehmen und erkannt wird, dass ein anderer Weg doch der bessere wäre. Bis das Spiel wieder von vorne beginnt. In unserer schnelllebigen Branche verändert sich zwar vieles, Paradigmenwechsel halten sich - aus meiner Sicht - jedoch in Grenzen. Es gibt zwar hier Neues, dort Neues, aber wirklich wichtige Praktiken werden nur sehr sehr langsam angenommen.
Woran scheitert das?
Nicht weil wir so schlecht sind, es ist die Fülle an Information, an Werkzeugen, an Methoden. Haben sich darüber früher eine Handvoll Personen Gedanken gemacht, ist in der heutigen Zeit an allen Ecken und Enden ein neuer Aspekt zu lesen. Schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen.
Wie war das? Sprich mit fünf Leuten und du erhältst 6 Meinungen. Der einzig wahre Weg ist nicht zu finden. Aber führen nicht alle Wege nach Rom? Die impliziert, das Rom das Ziel aller Ziele wäre. Dies bedeutet, dass auch alle Wege an Ziel führen. Ist das so?
Wie viele (Software)Projekte werden nicht abgeschlossen? Wieviele werden nicht mit vollständiger Funktionalität rechtzeitig ausgeliefert? Die Antwort kann sich jeder selbst geben.
Der Punkt ist, dass eben nicht alle Wege ans Ziel führen. Unterschiedliche Zeiten erfordern unterschiedliche Aktionen.
Gibt es eine Lösung?
Wohl nicht. Man kann wohl niemanden bekehren den richtigen Weg zu gehen, weil es ihn einfach nicht gibt. Aber man kann durchaus einen richtigeren Weg vorschlagen und versuchen zu unterstützen. Eigeninitiative und Verantwortung sind sie Schlagwörter von Wichtigkeit.
Es ist schön perfekt zu sein. Niemand wird jemals perfekt sein. Weder der Mensch, noch seine erschaffenen Produkte. In ist, wer nicht perfekt sein will, sich und seine Umgebung jedoch beständig zu verbessern versucht.
In diesem Sinne:
Keine Perfektion, aber kontinuierliche Verbesserung!
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Gedanken zum perfekten Softwareentwickler
04.12.08 - Entwicklung, Diskussionen, Software Testing, Qualitätsmgmt. Beitrag von Norbert Eder| | Nach meiner Antwort zu Peter, hat sich nun auch Alex zu Wort gemeldet. Dem kann ich mich inhaltlich auch voll und ganz anschließen (ein Hoch auf mein Notizbuch).
Was ich jedoch aussagen wollte, war etwas anderes. Wir sprechen hier von Themenbereichen, die für manche täglich Brot sind und worüber oft nicht mehr nachgedacht werden muss. Bei vielen Entwicklern verhält sich das anders.
So erlebe ich fast täglich, das Begriffe wie Test-Driven-Development (TDD) oder Domain-Driven-Design (DDD) nicht allgemein hin bekannt sind. Teilweise noch nicht einmal im Ansatz.
Verweigerung: Nein! Doch!
In der Praxis wird Software oft nicht entsprechend dieser Methoden entwickelt. Dies hat unterschiedlichste Gründe:
- Unzureichende Motivation, sich weiter zu bilden
- Probleme mit dem Programmier-Werkzeug
- Ausrede: Zeitdruck
- Verweigerung dem Testing gegenüber
- Lieber diskutieren anstatt es zu tun
- Faulheit
- Nicht wissen, wo beginnen
Diese Liste könnte wohl noch um zahlreiche Punkte verlängert werden.
Es gibt Entwickler, die als Leitkuh fungieren und versuchen, andere mit auf diesen Zug zu bringen. Das ist teilweise nicht so einfach. Wie bewegt man jemanden dazu, sich diesen Methoden anzuschließen, wenn jegliche Motivation, dies zu tun, fehlt?
Vorschriften. Schön und gut. Aber kann ein Softwareentwickler zu Qualität gezwungen werden? Wohl nicht. Daher ist es angesagt, Best Practices aufzuzeigen und der Einfachheit halber den Weg langsam zu beschreiten. Nicht jeder kann und will seinen über Jahre antrainierten Wasserfall-Stil von Heute auf Morgen aufgeben und sich um 180° wenden.
Streben nach Perfektion
Der Entwickler ist faul - wird immer behauptet. Daraus ließe sich ableiten, dass er von Haus aus versucht den idealen Weg zu finden, seine Arbeit zu lösen. Lieber einmal kurz und knackig implementieren, als ständig Fehler beheben zu müssen. Lieber mit Testing arbeiten und sich so absichern. Lieber Tools verwenden, die sich aktuelle Paradigmen zu Nutze machen und die Arbeit erleichtern. Alles logische und nachvollziehbare Punkte. Was aber, wenn die Faulheit in die andere Richtung ausschlägt?
Verbesserungsmöglichkeiten?
Eine fehlende Grund-Motivation kann man keinem Entwickler einpflanzen. Aber dem Gewillten kann man den Weg ebnen. Vielleicht wäre es also ganz gut, sich darüber Gedanken zu machen, wie man denn unbedarfte Software-Entwickler erfolgreich, ohne allzu große Hürden auf diesen Weg bringt. Der von Alex aufgezeigte Weg ist sicherlich einer, den doch einige von uns gegangen sind. Aber ist er nicht zu steinig?
Daher meine abschließende Frage: Gibt es überhaupt einen einfachen Weg, das Verständnis und die Bereitschaft zu agilem Denken zu schaffen, oder kann dieser Weg nur vom Entwickler selbst eingeschlagen werden?
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Prozessoptimierung par excellence
03.12.08 - Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Nahezu jeder Prozess kann optimiert werden. Was aber passiert, wenn einer absolut getuned wurde?
Mir gerade passiert:
- Ich gehe in mein "Spiel-Zimmer".
- Schalte die PS3 ein
- Schalte den Fernseher ein
- Nehme den Stromverteiler
- Stecke den Verteiler an
- Setze mich auf die Couch
- *wart*
- *wart*
Tja, da ist man ein wenig umweltbewußt und steckt schön brav alles aus, vergisst aber, dass man den Geräten zuerst Strom geben sollte, bevor man sie einschalten kann und wundert sich dann, warum sie zwar alle auf Standby gehen, aber nicht vor Freude losstarten.
Der Prozess wurde wohl zu sehr optimiert ... also doch wieder ein, zwei Schritte mehr machen.
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Gedanken zum perfekten Software-Design
03.12.08 - Entwicklung, Diskussionen, Software Testing, Qualitätsmgmt. Beitrag von Norbert Eder| | Peter Bucher hat in seiner Blogpost Es gibt kein perfektes Design, oder doch über die Qualität des Sourcecodes in Projekten geschrieben. Einige der Punkte möchte ich so aber nicht stehen lassen.
Entwickler und Wunschdenken
Im Gegensatz zum zugrunde liegenden Artikel bin ich nicht der Meinung, dass das Wunschdenken bei vielen Entwicklern in Richtung "Perfektes Design" geht. Vielmehr ist es den meisten Entwicklern wichtig, dass die umzusetzenden Punkte in der veranschlagten Zeit umgesetzt werden. Die Qualität wird daher oft außen vor gelassen. Dies resultiert darin, dass sich viele Entwickler kaum Zeit nehmen zu prüfen, wie ein Algorithmus etc. entwickelt werden kann, so dass er performant und zukunftssicher ist.
Das heißt, das Wunschdenken vieler Entwickler geht meist in Richtung "Hoffentlich bin ich bald fertig mit meinem Task". Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Keine Frage. Aber sie sind nicht in der Mehrheit.
Debugging-based Development
Ein wichtiger Punkt hierbei ist - und diesen habe ich schon sehr sehr oft erlebt - das Entwickeln per Debugging. Was bedeutet das? Es werden ein paar Codezeilen geschrieben, dann wird gleich der Debugger angeworfen um zu sehen ob es funktioniert. Wenn nicht, dann gibt der Debugger ohnehin Bescheid an welcher Stelle es knackt. Dort wird eine Änderung durchgeführt und der nächste Debug-Durchlauf startet.
Vielmehr sollte sich der Entwickler zuvor Gedanken darüber machen, was denn da wirklich gefordert wird. Daraus ergeben sich Anforderungen an den zu schreibenden Code. Hier ist es oft sinnvoll, sich vielleicht doch ein paar Minuten mit dem MSDN auseinander zu setzen. Eventuell gibt es dann doch einen Hinweis, der mich das Problem wesentlich eleganter lösen lässt. Zusätzlich ist es immer von Vorteil, sich den Ablauf des Problems aufzumalen. Ob dies nun via UML-Tool passiert, per Visio (ja, kann auch UML) oder einfach am Blatt Papier hängt von der Komplexität und der Anzahl der notwendigen Klassen ab. Aber es fängt schon bei Methoden an, die drauflos entwickelt werden.
Das Hauptproblem bei Machen wir einfach mal schnell ist, dass irgendwann der Punkt kommt, der eine Änderung erfordert. Es funktioniert nicht so, wie man sich das gedacht hat. Und hier fängt es an: Der Code wird mit Gewalt so zurechtgerückt, dass er schlussendlich funktioniert. Im Schönwetter-Fall.
Streben nach Perfektion
Der eine hat's, der andere nicht. Es wäre eine Verallgemeinerung zu behaupten, dass jeder Entwickler nach Perfektion strebt. Viele wollen das Produkt fertig stellen, damit Geld herein kommt. Andere reden sich auf den Zeitdruck aus. Andere wollen wieder eine vergoldete Glaskuppel bauen und können ihr Projekt nie abschließen. Es muss also ein Mittelweg gefunden werden. Dieser sollte sowohl in sauberen Code (wie sieht sauberer Code aus?), Einfachheit und Zukunftssicherheit resultieren. Ebenso wenig sollte die Testbarkeit vergessen werden.
Fazit
Es gibt zwar kein perfektes Design, es gibt auch keinen perfekten Sourcecode. Aber jeder Entwickler sollte sich zumindest Mühe geben, Coding-Standards einzuhalten, sich mit seiner Programmiersprache als Werkzeug zu beschäftigen und diese auch entsprechend einzusetzen wissen. Ebenso gehört dazu, auch einmal die eine oder andere Minute mit dem Lesen der Dokumentation zu verbringen und grundsätzlich analytischer an die Problemstellung heran zu gehen.
Sehr gut funktioniert es, sich zuvor zu überlegen, wie denn der neue Code verwendet werden soll. Ein Zeilen wie die neuen Klassen und/oder Methoden verwendet werden sollen und schon erkennt man frühzeitig Probleme und kann diese noch vor dem Start der Implementierung bereinigen. So kleine Dinge können so viel verbessern.
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Praxisbericht: Samsung Omnia SGH-i900
02.12.08 - Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Seit einigen Tagen habe ich nun das Samsung Omnia im täglichen Gebrauch. Das sollte ausreichend sein, um ein erstes Statement abzugeben.
Verarbeitung
Das Handy macht einen sehr stabilen Eindruck. Keine Knöpfe wachkeln, die Tasten sind gut zu bewegen, besitzen einen guten Druckpunkt. Lediglich die hintere Abdeckung gefällt mir nicht sehr gut. Diese wirkt etwas filigran. Bei häufigem Abdecken derselben könnte ich mir gut vorstellen, dass sie nicht lange überlebt.
Technische Ausstattung
Die technische Ausstattung ist für meinen Fall genau richtig. Ob es nun HSDPA, HSUPA, WLAN, Blootooth oder GPS ist. Es ist alles dabei. Der interne Speicher von 8 GB sollte für die meisten Anwendungen ausreichend sein. Wer mehr benötigt, kann ihn um weitere 8 bzw. 16 GB erweitern. Hier fällt jedoch negativ auf, dass der Einschub für die microSD-Karte bei der SIM-Karte angesiedelt ist. Ein Öffnen der hinteren Abdeckung läßt sich dadurch nicht umgehen. Wer also häufiger die Speicherkarte wechseln möchte, der sollte dies tunlichst vorsichtig machen.
Die 5MP-Kamera liefert für ein Handy ganz gute Bilder, wenn auch der Auslöser ein wenig auf sich warten läßt. Für das eine oder andere Foto sollte das durchaus reichen. In meinem Fall greife ich ohnehin lieber zu einem Fotoapparat.
Handhabung
Durch das große Touch-Display und mit Hilfe der mitgelieferten Anpassungen ist die Handhabung gut. Das Touch-Display reagiert in den meisten Fällen schnell und unproblematisch. An Randzonen ist die Empfindlichkeit nicht ganz so hoch. Das 1A-Erlebnis wird lediglich durch Windows Mobile getrübt, welches trotz der verpassten UI-Anpassungen bei Einstellungen durchkommt. Das erste Einrichten sollte daher mit dem Stylus durchgeführt werden. Ist das Handy konfiguriert kommt man nur mehr kaum in das Vergnügen, den Stylus verwenden zu müssen.
Durch den Kauf von SPB-Shell kann die Oberfläche weiter verbessert werden. Dadurch erhält man schon fast iPhone-Niveau, wenn auch nicht ganz.
Synchronisierung
Diese läuft gewohnt gut. An den Rechner angeschlossen, ActiveSync 4.5 aktiviert und schon waren alle Daten meines Outlooks (Anbindung an Exchange) auf meinem mobilen Gerät. Wunderbar. Kein Stress, keine Probleme. So soll es sein.
Standby-Zeiten
Ein wichtiges Kriterium sind auch die Standby-Zeiten. Bei mir läuft alle 2 Stunden eine Synchronisierung mit meinen Email-Servern via HSDPA. GPS, WLAN und Bluetooth sind deaktiviert und werden nur bei Bedarf aktiviert. Da ich nicht der Viel-Telefonierer bin (max. 30-40 Minuten pro Tag) hält der Akku an die vier Tage, eher knapp mehr. Das ist für mich ausreichend. Mein altes HTC TyTN wollte jeden 2. Tag aufgeladen werden.
Fazit
Das Samsung Omnia SGH-i900 macht auf mich einen sehr soliden Eindruck. Größtes Manko ist sicherlich die fehlende Intuitivität des Betriebssystems. Dafür kann Samsung aber nichts. Hier muss hinzugefügt werden, dass Windows Mobile jedoch viele Funktionalitäten mit bringt (vor allem im Business-Bereich), die man auf einem iPhone kläglich vermisst.
Wer also ein stylisches Handy mit vielen Funktionen, einem guten Akku und jeglichen technischen Schnick-Schnack haben möchte, der ist mit dem Omnia sehr gut beraten.
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Vista SP2 steht in den Startlöchern
01.12.08 - Internet, Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Das bedeutet, dass ab Morgen, 2. Dezember, für alle Technet bzw. MSDN-Abonennten die Windows Vista SP 2 Beta als Download bereit steht.
Ab 4. Dezember steht sie dann öffentlich bereit. Für diejenigen unter Euch, die noch immer auf XP setzen könnte SP2 doch eventuell einen Umstieg wert sein, wenn es denn schlussendlich final zu haben ist.
Für diejenigen, die sich die Beta ansehen wollen oder überhaupt einen Überblick erhalten möchten, was denn auf uns Vista-Benutzer zu kommt, hier ein ganz kleiner Auszug:
Verbesserter Hardware-Support
- Windows Connect Now (WCN) WIFI-Konfiguration
- Recording auf Blu-Ray
- Bluetooth 2.1
- Unterstützung für neue VIA 64bit-CPU
Sicherheit
- Alle bisher veröffentlichten Sicherheits-Updates
- Verbesserte Zuverlässigkeit
Performance
- Verbesserungen im WIFI-Umfeld
- Integration von Windows Search 4
- Verbessertes RSS-Sidebar-Gadget
Sonstiges
- Verbesserte System-Administration
- Verbesserungen bezgl. Kompatiblität
- Service Pack Clean-Up Tool
- Single Installer für Vista und Server 2008
- Usw.
Das ist bei weitem keine vollständige Liste. Detaillierte Informationen werden bei Veröffentlichung in den Release Notes zu finden sein.
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Empfehlenswerte Bücher zur WPF
26.11.08 - .NET, WPF Beitrag von Norbert Eder| | In der letzten Zeit häufen sich die Anfragen nach empfehlenswerten Büchern zur Windows Presentation Foundation. Hier zwei Bücher, die man sich ohne zu überlegen kaufen kann:
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Programming WPF von Chris Sells und Ian Griffiths. Auf über 800 Seiten wird ein guter Überblick inklusive jeder Menge Details geboten. |
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Essential Windows Presentation Foundation von Chris Anderson. Als einer der Architekten der WPF weiss er ganz genau um die einzelnen Konzepte Bescheid und beschreibt diese auch gut und verständlich. |
By the way: Chris Sells (Program Manager for the Connected Systems Division) wird auf der VSone (11. bis 12. Februar 2009) die Keynote halten.
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Gewinne ein BASTA! Spring 2009 Ticket
25.11.08 - Grundlagen, WPF, Silverlight, Internet, Community Beitrag von Norbert Eder| | Darf's ein Ticket für die Hauptkonferenz der BASTA! Spring 2009 sein? Auf .NET GUI gibt es ab sofort eines zu gewinnen!
Der Aufwand, um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist sehr gering. So nimmt jeder teil, der bis 16. Januar 2009 einen How To-Beitrag schreibt. Natürlich ist es auch möglich, mehrere Beiträge zu schreiben - dadurch steigen auch die Chancen auf den Gewinn!
Der behandelte Themenbereich muss passend gewählt sein. D.h. alles aus dem Bereich Grafische Benutzeroberflächen unter .NET ist möglich. Dies inkludiert unter anderem
- Windows Presentation Foundation
- Silverlight
- Windows Forms
Also am besten gleich mal einen Beitrag schreiben, um sicher am Gewinnspiel teilzunehmen!
Zur News
Zu den How To's
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Samsung Omnia
24.11.08 - Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Zwar hatte ich erst heute nach Euren Meinungen gefragt, aber Entscheidungen wollen schnell gefällt werden. Daher habe ich mir das Samsung Omnia gekauft.
So halte ich das Handy seit einigen Stunden in meinen Händen und ich muss sagen, dass ich davon durchaus angetan bin. Natürlich, es ist noch immer kein iPhone, ganz klar, aber es liegt gut in der Hand, die Auflade-Zeit hält sich in Grenzen, die Bedienbarkeit ist recht gut (ok, ich habe keine Monster-Finger) und es ist (soweit es Windows Mobile zulässt) recht gut zu bedienen.
Das Einrichten ging recht flott von der Hand. Email-Konto einrichten, ein wenig am Theme ändern und schon konnte ich meine gewohnten Arbeiten damit erledigen. Mit einem entsprechenden Datentarif bin ich auch ganz gut unterwegs.
Ein oft bemängeltes Problem ist der Stylus, für den kein Einschub vorgesehen wurde. Ich muss gestehen, man braucht ihn kaum. Es gibt sicherlich einige Einstellungen, die recht schwer ohne Stylus zu treffen sind, aber zur Not tut es der Finger. Die übliche Funktionalität geht gut von der Hand. Zwar kein iPhone, aber es geht gut. Als Übergangsgerät bis die Konkurrenz zu Apple aufgeholt hat, sollte es durchaus reichen.
Bis jetzt kann ich daher durchaus eine Empfehlung aussprechen - für alle, denen das iPhone zu teuer ist und die deswegen den Carrier nicht unbedingt wechseln wollen.
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