-
ACHTUNG - NEUES BLOG
Ab sofort steht unter http://devtyr.norberteder.com mein neues Blog zur Verfügung. Dieses Blog wird nicht weiter betreut, bleibt aber erhalten. Neue Eintr%auml;ge erfolgen nur mehr im neuen Blog. Kommentare werden ebenfalls nicht mehr behandelt. Wer weiterhin meinen Einträgen und Aktivitäten folgen möchte, möge bitte RSS-Feeds, Verlinkungen etc. an die neue Location anpassen.
|
Undo und Redo implementieren
12.03.08 - Entwicklung, Diskussionen, Patterns, .NET, Grundlagen, Base Framework, WPF, ASP.NET Beitrag von Norbert Eder| | Es kommt ja doch häufig vor, dass eine Anwendung ein Undo bzw. ein Redo unterstützen muss. Wird diese Funktionalität gefordert wird immer wieder nach einer Umsetzungsmöglichkeit gefragt. Hier eine kleine Lösung, die für diese Zwecke verwendet werden kann.
Hinweis: In diesem Beispiel werden keine Fehlerabfragen gemacht. Es empfiehlt sich, einen Ausführungsstatus zu integrieren, der das Verhalten entsprechend beeinflusst.
Design
Um diese Funktionalität umzusetzen, wird das Command-Pattern verwendet. Dieses eignet sich sehr gut dazu, Aktionen auszuführen und diese auch wieder zurück zu nehmen. Erweitert wird das Command-Pattern um einen CommandManager, der für die Ausführung und Verwaltung der einzelnen Commands zuständig ist.
Implementierung
Zuerst wird eine Basisklasse für den Command implementiert, welche die Methoden Execute(), Undo und Redo zur Verfügung stellt.
public abstract class Command
{
public abstract void Execute();
public abstract void Undo();
public abstract void Redo();
}
Als weiteren Schritt wird der CommandManager implementiert. Dieser ist in diesem Fall ein Singleton (damit er nur einmal pro Instanz vorhanden sein kann) und bietet nach aussen hin die selbe Funktionalität wie ein Command an. Intern werden die einzelnen Commands jedoch in einem Stack behalten, um den Verlauf der einzelnen Commands nachvollziehen zu können. Darüber kann nun ein Undo bzw. ein Redo abgebildet werden.
public class CommandManager
{
#region Static Attributes
private static object _lockObject = new object();
private static CommandManager _instance = null;
#endregion Static Attributes
#region Attributes
private Stack<Command> _commandStack = new Stack<Command>();
private Stack<Command> _undoneStack = new Stack<Command>();
#endregion Attributes
#region ctor
private CommandManager() { }
#endregion ctor
#region Static Methods
public static CommandManager GetInstance
{
get
{
if (_instance == null)
{
lock (_lockObject)
{
_instance = new CommandManager();
}
}
return _instance;
}
}
#endregion Static Methods
#region Public Methods
public void Execute(Command command)
{
command.Execute();
_commandStack.Push(command);
}
public void Redo()
{
Command redoCommand = _undoneStack.Pop();
redoCommand.Redo();
_commandStack.Push(redoCommand);
}
public void Undo()
{
Command undoCommand = _commandStack.Pop();
undoCommand.Undo();
_undoneStack.Push(undoCommand);
}
#endregion Public Methods
}
Damit ist die eigentliche Implementierung bereits abgeschlossen und wir können zu einem ersten Test schreiten. Hierzu benötigen wir ein paar kleinere Klassen, die nicht wirklich etwas aufregendes machen.
Hier eine Klasse Person, die zwei Eigenschaften zur Verfügung stellt, anhand derer getestet wird. Zudem implementiert sie das Interface ICloneable (wird im nachfolgenden Command benutzt) und überschreibt die ToString-Methode.
public class Person : ICloneable
{
#region Properties
public String Firstname { get; set; }
public String Lastname { get; set; }
#endregion Properties
#region ICloneable Members
public object Clone()
{
Person p = new Person();
p.Firstname = this.Firstname;
p.Lastname = this.Lastname;
return p;
}
#endregion ICloneable Members
#region Overrides
public override string ToString()
{
return String.Format("{0}, {1}", Lastname, Firstname);
}
#endregion Overrides
}
Als nächsten Schritt müssen wir noch einen konkreten Command implementieren, der eine Aktion durchführt. Dieser wird sich lediglich ein wenig mit den Eigenschaften der Person spielen:
public class PersonCommand : Command
{
private Person _person;
private Person _personStateBefore;
public PersonCommand(Person person)
{
_person = person;
}
public override void Execute()
{
_personStateBefore = _person.Clone() as Person;
_person.Firstname = "Norbert";
_person.Lastname = "Eder";
}
public override void Undo()
{
_person.Firstname = _personStateBefore.Firstname;
_person.Lastname = _personStateBefore.Lastname;
}
public override void Redo()
{
Execute();
}
}
Wichtig ist an dieser Stelle nur, dass sich der Command den ursprünglichen Status des übergebenen Objektes merkt und somit eine Undo bzw. Redo-Funktionalität anbieten kann.
Schlussendlich ein Stück Code, welches bei mir in einer Konsolen-Anwendung direkt in der static void Main ausgeführt wird:
CommandManager manager = CommandManager.GetInstance;
Person p = new Person();
p.Firstname = "<not set>";
p.Lastname = "<not set>";
Console.WriteLine(
String.Format("Before first execution: " + p.ToString()));
manager.Execute(new PersonCommand(p));
Console.WriteLine(
String.Format("After first execution : " + p.ToString()));
manager.Undo();
Console.WriteLine(
String.Format("After undo : " + p.ToString()));
manager.Redo();
Console.WriteLine(
String.Format("After redo : " + p.ToString()));
Console.Read();
Und nun möchte ich das Ergebnis nicht vorenthalten:
Fazit
Wie zu sehen ist, ist ein Undo bzw. Redo-Mechanismus sehr einfach zu implementieren. Abhängig der Umgebung in welcher diese Methode zu tragen kommt, müssen eventuell weitere Mechanismen eingefügt werden.
| | | 9 Kommentare
- 2582 mal angesehen
| 0 Trackbacks
| Permalink | Trackback-URL |
WPF: Performance messen und verbessern
08.03.08 - .NET, WPF Beitrag von Norbert Eder| | Hier und hier habe ich ja bereits zum Thema WPF und Performance etwas geschrieben bzw. auf etwas hingewiesen.
Nun möchte ich auf den MSDN Artikel Performance Profiling Tools for WPF verweisen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit WPFPerf aus dem Windows SDK und beschreibt die inkludierten 5 Performance Profiling Tools:
- Perforator
- Visual Profiler
- Working Set Analyzer
- Event Trace
- ETW Trace Viewer
Auf jeden Fall ein sehr hilfreicher Artikel, der eine gute Übersicht der Tools aus dem SDK bietet. Damit ist man durchaus in der Lage, sich mit Performancetests rund um WPF Applikationen zu beschäftigen.
| | | Kommentar hinzufügen
| 0 Trackbacks
| Permalink | Trackback-URL |
Februar 2008 im Rückblick
03.03.08 - .NET, Grundlagen, Base Framework, WPF, ASP.NET, Silverlight, Datenverwaltung, Visual Studio, Allerlei Beitrag von Norbert Eder
Verhalten einer Anwendung per Konfiguration bzw. Laufzeit verändern
27.02.08 - Entwicklung, Diskussionen, Patterns, .NET, Grundlagen Beitrag von Norbert Eder| | Abgrenzung
In diesem Artikel wird folgendes gezeigt:
- Austauschen von Verhaltensweisen via Konfiguration als auch zur Laufzeit
- Austauschen von einzelnen Methoden via Konfiguration als auch zur Laufzeit
Einführung
In vielen Fällen ist es notwendig, Verhaltensweisen über die Konfiguration oder per Laufzeit zu steuern. Als Beispiel: Nehmen wir eine Anwendung, die unterschiedliche Listen zur Verfügung stellt. Nun müssen die Daten für diese Listen geladen werden, damit sie angezeigt werden können. Unter der Annahme, dass alle Daten aus einer Datenbank kommen ist es kaum notwendig, dieses Verhalten zu verändern. Nun kann es aber sein, dass Inhalte für bestimmte Listen nicht aus der Datenbank kommen, sondern aus anderen Quellen. Das Standardverhalten würde nun nicht mehr funktionieren und muss daher ausgetauscht werden.
Ein weiterer häufig auftretender Punkt ist, dass zwar grundsätzlich das Standardverhalten verwendet werden soll, bis auf einen kleinen Teil, beispielsweise eine bestimmte Methode.
Strategy Pattern hilft bei Verhaltensänderungen
Da Verhaltensweisen getauscht werden können, liegt es nahe, sich im Bereich der Behavioral Patterns umzusehen. Darunter ist das Strategy-Pattern zu finden. Dieses ermöglicht, das gesamte Verhalten auszutauschen. Hier eine UML-Übersicht dieses Patterns:
Im Diagramm ist der Aufbau einfach zu erkennen. Grundsätzlich wird ein Interface IStrategy zur Verfügung gestellt. Dieses schreibt die Methode DoWork vor, welche dann die tatsächliche Aufgabe ausführt. Dieses Interface wird von zwei konkreten Klassen implementiert: ConcreteStrategy1 und ConcreteStrategy2. Beide Klassen besitzen also die Methode DoWork. Allerdings unterscheiden sich diese beiden Implementierungen voneinander, sprich das Verhalten ist ein unterschiedliches (sonst würde auch die Erstellung von zwei konkreten Klassen wenig sinnvoll sein). Schließlich gibt es noch einen StrategyContext. Dieser bekommt über den Konstruktor ein IStrategy übergeben. Dieses bestimmt nun das Verhalten. Die Aufrufe erfolgen über den StrategyContext, wodurch die Funktionalität aus dem übergebenen Strategy-Objekt aufgerufen wird. Eine Beispiel-Implementierung sieht so aus:
public interface IStrategy
{
void DoWork();
}
public class ConcreteStrategy1 : IStrategy
{
#region IStrategy Members
public void DoWork()
{
Console.WriteLine("ConcreteStrategy1");
}
#endregion
}
public class ConcreteStrategy2 : IStrategy
{
#region IStrategy Members
public void DoWork()
{
Console.WriteLine("ConcreteStrategy2");
}
#endregion
}
public class StrategyContext
{
private IStrategy _strategy;
public StrategyContext(IStrategy strategy)
{
_strategy = strategy;
}
public void DoWork()
{
_strategy.DoWork();
}
}
Der Aufruf des Konstruktes geschieht folgendermaßen:
class Program
{
static void Main(string[] args)
{
StrategyContext context = new StrategyContext(new ConcreteStrategy1());
context.DoWork();
}
}
Austausch von einzelnen Methoden
Bisher haben wir gesehen, wie gesamte Verhaltensweisen ausgetauscht werden können. Wie sieht es jedoch aus, wenn nur einzelne Methoden getauscht werden und das restliche Verhalten gleich bleiben soll? Hier bietet sich ein Structural Pattern an, das Proxy Pattern. Dieses Pattern beschreibt einen möglichen Weg, wie Aufrufe an ein Ziel weitergeleitet werden können. Dies ist genau das was wir benötigen. Zuerst jedoch das UML Diagramm, um einen ersten Überblick zu erlagen:
Wie zu sehen ist, wird der StrategyContext gegen einen Proxy ersetzt. Dieser erhielt zusätzlich zur eigentlichen DoWork-Methode eine weitere Überladung, dem ein ICommand übergeben werden kann. Damit kann entweder das Standardverhalten (welches durch die konkrete Strategy-Implementierung vorgegeben wird) oder aber ein beliebiges eigenes Verhalten ausgeführt werden. Dies wirft natürlich die Frage auf, warum man nicht trotzdem ausschließlich mit dem Strategy-Pattern arbeiten kann. Der Einfachheit wegen hat dieses Beispiel nur eine einzige Methode, diese Variante kommt jedoch erst bei mehreren angebotenen Methoden zu tragen.
Hier eine Beispielimplementierung (IStrategy und die konkreten Implementierungen haben sich nicht geändert und sind im obigen Sourcecode zu finden):
public interface ICommand
{
void Execute();
}
public class CustomWorker1 : ICommand
{
#region ICommand Members
public void Execute()
{
Console.WriteLine("CustomWorker1");
}
#endregion
}
public class CustomWorker2 : ICommand
{
#region ICommand Members
public void Execute()
{
Console.WriteLine("CustomWorker2");
}
#endregion
}
public class StrategyProxy
{
private IStrategy _usedStrategy;
public StrategyProxy(IStrategy usedStrategy)
{
_usedStrategy = usedStrategy;
}
public void DoWork()
{
_usedStrategy.DoWork();
}
public void DoWork(ICommand customWorker)
{
customWorker.Execute();
}
}
Fazit
Dieser Beitrag hat gezeigt, wie gesamte Verhalten innerhalb einer Anwendung einfach ausgetauscht werden können bzw. einen Weg aufgezeigt, wie dies auf Basis von Methoden realisiert werden kann. Wer dies nun über eine Konfigurationsdatei konfigurieren möchte, der kann sich beispielsweise einen Builder basteln, welcher die Konfiguration ausliest und die darin angegebenen Typen mit Hilfe der Klasse Activator instanziert, den Proxy mit den notwendigen Instanzen füllt und ihn anschließend fertig konfiguriert zurück liefert.
| | | 4 Kommentare
- 1787 mal angesehen
| 0 Trackbacks
| Permalink | Trackback-URL |
Das schwierige Los eines Entwicklers
23.02.08 - Entwicklung, Diskussionen Beitrag von Norbert Eder| | Jeder Softwareentwickler muss mal klein beginnen. Viele Fragen tun sich auf und oft ist es schwierig, den richtigen Startpunkt zu finden. Wer bereits seit Jahren erfolgreich Software entwickelt, um die Fallen weiß, Patterns kennt und sich auf die Erfahrung verlassen kann, verliert oft die Anfangsschwierigkeiten aus den Augen, mit denen ein „Neuling“ konfrontiert wird.
Durch meine Lektorentätigkeit wurde ich vor allem in den letzten Tagen wieder darauf aufmerksam gemacht, worin tatsächlich die Probleme liegen bzw. sehr wahrscheinlich. Paradigmen wie die objektorientierte Programmierung sehe ich hier gar nicht so als tragisch an. Vielmehr stellen die wirklich zahlreich verfügbaren Möglichkeiten Einsteiger vor ein Problem. Wie vor 10, 15 Jahren stehen auch heute noch Programmiersprachen im Vordergrund, obwohl sie eigentlich nur ein Werkzeug zur Verfügung stellen. Hinter diesen Werkzeugen lauern zahlreiche Techniken/Frameworks, die verwendet werden wollen. Egal, in welche Ecke man guckt, alles und jeder verspricht, dass es damit noch viel viel einfacher geht. Um welchen Preis? Genau, man muss schon teilweise recht hart arbeiten, um am Laufenden zu bleiben. Ganz davon zu schweigen, dass man auch wirklich alles kennen und können kann. Nicht bei dieser Vielfältigkeit. Dass dabei Einsteiger den Überblick verlieren und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann nicht verwundern.
Früher hat es gereicht, die CPU mitsamt der ALU und allem was sonst noch so dazu gehört zu kennen und ein paar Register (es mussten nur die richtigen sein) zu schupfen und schon konnte man sein Ergebnis (das was davor lag, lasse ich nun einfach einmal weg). Die Programmiersprache als solches war also auf ein Minimum ausgelegt und konnte so auch einfach benutzt werden. Heute hat ein Neuling schon viel zu tun, um überhaupt alle Möglichkeiten der Sprache zu lernen, mal abgesehen vom dahinterliegenden Framework bzw. den sonstigen verfügbaren Bibliotheken. Hier wundere ich mich ja selbst, wie man das denn selber alles immer irgendwie unter einen Hut bekommt.
Zusätzlich zur Thematik Programmiersprache/Framework kommt noch hinzu, dass ein heutiger Entwickler keineswegs mehr im dunklen Kämmerlein sitzt, sondern durchaus auch soziale Kompetenz mitbringen muss. Der Kunde möchte gut aufgehoben sein und dazu ist Kontakt einfach notwendig (verständlicherweise). Was genau resultiert daraus? Genau! Es bleibt nicht bei der Forderung nach sozialer Kompetenz, sondern der Softwareentwickler sollte sich grundsätzlich in sämtlich angesprochenen Bereichen auskennen. Dies können diverse Prozesse im Unternehmen des Kunden sein, das kann die Branche betreffen, in der sich der Kunde bewegt, betrifft jedoch auch die speziellen Technologie-Wünsche. Nicht oft kommt es vor, dass ein bestimmtes DBMS verwendet werden muss, der Datenaustausch zwischen Client und Server muss via XML passieren und schließlich möchte der Kunde auch noch die Oberfläche selbst anpassen können, wo wir dann wieder bei unterschiedlichsten Bereichen angekommen wären: Für Web hätten wir dann beispielsweise CSS, oder XAML für WPF Windows Anwendungen. Reporting darf auch nicht fehlen, wodurch dann Kenntnisse in XSLT recht hilfreich sind und schlussendlich sollen bestimmte Dokumente als XPS geschrieben werden. Dieses Spielchen könnte man nun schon ziemlich lange spielen.
Jetzt ist die IT Branche aber durchaus noch als eine junge Branche anzusehen, dennoch muss man feststellen, dass sie wohl vielseitiger kaum sein könnte. Rechnen wir noch mal 10 Jahre hinzu, dann möchte ich gar nicht wissen, welche neuen Techniken und Technologien bis dahin zusätzlich Einzug gehalten haben und über welche der heutigen man noch durchaus Know-How mitbringen muss. Ich denke … es wird nicht einfacher für uns und auch nicht für diejenigen, die in diese Branche einsteigen möchten …
| | | 5 Kommentare
- 1141 mal angesehen
| 0 Trackbacks
| Permalink | Trackback-URL |
Microsoft hat es auch nicht leicht die Tage ...
20.02.08 - Internet, Community, Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Also nicht nur, dass Yahoo irgendwie nicht so recht will, dann auch noch ein ganz hochoffizieller Red Ring of Death (RRoD) auf der 2008 Game Developers Conference und schließlich auch noch das Aus für HD-DVD.
Daher bin ich jetzt grundsätzlich mal sehr froh, doch zu einer PS3 gegriffen zu haben, was vermutlich auch viele andere tun werden. Abgesehen davon, dass dein HD-DVD-Laufwerk bei der 360er per default gar nicht dabei ist. Das läßt aber durchaus auch vermuten, dass hier hauptsächlich auf Downloads gesetzt wurde und weniger auf HD-DVD selbst. Genau das wird wohl auch ein größerer Schlag in die Magengrube Toshiba's gewesen sein, die ja teilweise mit Dumping-Preise in den US-Markt gegangen sind und nun ihr Format zu Grabe tragen können. Schade eigentlich, gefällt mir grundsätzlich BD+ ja nicht besonders.
Bezüglich des RRoDs fällt mir auch noch etwas ein: Betrachtet man die Bilder unter dem angegebenen Link, dann dürften die Bedingungen für die dortigen XBoxen auch nicht unbedingt den Idealbedingungen für elektronische Geräte entsprechen ... da wird wohl jemand gewaltig eine auf's Dach bekommen haben ...
| | | Kommentar hinzufügen
| 0 Trackbacks
| Permalink | Trackback-URL |
Unable to find manifest signing certificate in the certificate store
14.02.08 - .NET, Visual Studio, Allerlei Beitrag von Norbert Eder| | Heute bekam ich diese Meldung und wusste im ersten Moment auch nicht so ganz genau, was es damit auf sich hat. Hier nun die Aufklärung:
Gegeben ist ein Projekt, welches über einen TFS verwaltet wird. Für dieses Projekt wurde ClickOnce aktiviert und somit die ClickOnce Manifests signiert. Dafür wurde ein temporärer Key (pfx) angelegt, welcher nicht eingecheckt wurde. Daraus resultiert nun dieser Fehler. ABER:
In den Projekteigenschaften kann nun in der Lasche Sign der Haken von Sign the ClickOnce manifests entfernt werden, was jedoch dieses "Problem" nicht behebt. Der Fehler erscheint weiterhin. Um diesen Fehler los zu werden, muss manuell die Projekt-Datei (csproj, vbproj, etc.) geöffnet werden, um folgende Tags zu entfernen:
<ManifestCertificateThumbprint>
<ManifestKeyFile>
<GenerateManifests>
<SignManifests>
Nun das Projekt bzw. die Solution neu laden und es kann wieder gebuildet werden.
Daher:
- Derartige Änderungen an einem Projekt unbedingt mit den Kollegen absprechen
- Key-Dateien ins Source Control einchecken
- Bei einem Test nichts einchecken
| | | 2 Kommentare
- 3509 mal angesehen
| 0 Trackbacks
| Permalink | Trackback-URL |
.NET Snippets hat Geburtstag! Ein Gewinnspiel erwartet Euch!
11.02.08 - Internet, Community Beitrag von Norbert Eder| | Jawohl! .NET Snippets hat Geburtstag. Das Projekt wurde zwei. Zur Feier hat Jan Welker ein Gewinnspiel gestartet. Instruktionen finden sich auf der gerade erwähnten Seite. Mitmachen kann man hier, jedoch ist eine erfolgreiche Anmeldung notwendig, kann aber unverbindlich und kostenlos vorgenommen werden.
Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas:
1. Preis: Ein Windows® Vista Ultimate® (NFR)
2. Preis: Eine Microsoft® LifeCam NX-6000
3. Preis: Ein Buch Hunting Security Bugs
Und was macht man, wenn man etwas gewinnen will? Mitmachen. Bis 24. Februar 2008 24:00 Uhr bleibt Zeit. Also ran an die Tasten, anmelden und tippen!
| | | Kommentar hinzufügen
| 0 Trackbacks
| Permalink | Trackback-URL |
Service-Oase Österreich - Internetprovider unleashed
11.02.08 - Internet, Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Immer wieder liest man in diversen Blogs, wie es denn so um das Kundenservice in Deutschland bestellt ist. Eigentlich oft kaum vorstellbar. Hier eine kleine Geschichte von mir. Ein Beweis, dass es in Österreich leider nicht viel anders ist …
Am 19.11.2007 habe ich für meine Internetleitung einen Umzug angemeldet. Der eifrige Leser dieses Blogs hat sicherlich mitbekommen, dass ich umgezogen bin. Dauer in Österreich (es handelt sich um eine entbündelte Leitung) ca. 3 Wochen, da dies der Provider nicht selbst vornehmen kann und unsere Telekom die Leitung entbündeln muss, damit der Anschluss neuerlich vom Provider freigeschaltet werden kann.
Anfang Jänner 2008 habe ich mich dann an meinen Provider gewandt, da ich bis dahin nichts, weder vom Provider, noch von der Telekom gehört habe. Nach dem 3. Gespräch wurde mir dann mitgeteilt, dass meine Daten nicht ins System eingetragen wurden (der Umzugsantrag), das nachgeholt wurde und ich nun in ca. 3 Wochen meinen Anschluss zur Verfügung hätte. Hierzu drei Punkte:
- Wie kann es sein, dass Umzugs-Unterlagen nicht ins System eingetragen werden, wenn man den Umzug direkt beim Kundenservice (also vor Ort) bekannt gibt und die hübsche Dame die Daten vor mir eingibt?
- Der Kunde würde nie benachrichtigt werden, unabhängig um welchen Status es sich gerade handelt. Alles bleibt so lange liegen, bis sich dann der Kunde ohnehin von selbst meldet. Auch das finde ich nicht gerade sehr kundenfreundlich. Meldet sich der Kunde dann, gibt es maximal eine blöde Antwort auf die Frage, warum da nichts von alleine passiert und man ständig alles selbst antriggern muss.
- Auf Emails wird ohnehin nicht reagiert. Kurz nach dem Absenden kommt eine nette automatisierte Email, die darauf hinweist, dass die Antwort etwas länger dauern kann, da gerade sehr viele Anfragen zu beantworten sind. Dass „etwas länger dauern“ jedoch mit „nie“ gleichzusetzen ist, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht so ganz bewusst. Jetzt weiß ich es.
Naja, auf jeden Fall habe ich 3 Wochen später auch nichts gehört und mich dann nochmals gemeldet um einen aktuellen Status zu erhalten. Komischerweise hatte ich dann zwei Tage später Post von der Telekom, in der mir ein Termin zur Entbündelung angekündigt wurde. Gut, Telekom kam, erledigte die Arbeit und meinte dann so im Gehen: „Ach ja, ihr Provider schaltet sie dann in ZWEI Tagen frei.“ Das war am 6. Februar 2008.
Bitte was? Erst in zwei Tagen? Kann ja wohl nicht sein. Dann also gleich wieder in der Hotline angerufen und nachgefragt, ob man dies nicht beschleunigen könne, denn das Freischalten eines Accounts kann doch wirklich keine 2 Tage in Anspruch nehmen. Die nette Dame am anderen Ende der Leitung wies mich dann schließlich darauf hin, dass die Freischaltungen automatisiert scheduled und vorgenommen werden. Ein Eingreifen sei nicht möglich. Aha. Sehr interessant. Dann hätten sie das besser „schedulen“ sollen, denn der Umstellungstermin war bekannt und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Knopfdruck nicht möglich ist.
Am 8. Februar 2008 war es dann wider Erwarten soweit und die Leitung wurde tatsächlich freigeschaltet.
Es geht aber dann doch noch weiter: Gleichzeitig mit dem Umzug wurde auch ein Tarifwechsel beantragt. Es wurden neue Produkte geschaffen und die alten Produkte (von einer zugekauften Firma) wurden auf die neuen Produkte automatisch „gemappt“. Coole Sache. Selbst hat man einen Tarif, der mit 39 Euro im Monat zu Buche schlägt. Der neue resultierende Tarif wird um 35 Euro angeboten. Man wird automatisch auf diesen neuen umgestellt und muss weiterhin 39 Euro berappen. Nur wenn man ein Formular ausfüllt etc. „darf“ man auch nur mehr 35 Euro bezahlen (und bindet sich dann weitere x Monate). Auf jeden Fall habe ich auf einen anderen Tarif umgestellt. Und siehe da (Kontrolle über Online-Oberfläche): Die Adresse wurde nicht mit umgestellt. Der Tarif ist noch der GANZ alte. D.h. ich weiß weder meine Leitungsgeschwindigkeit, weder das Transfervolumen, noch den Preis, den ich zu bezahlen habe. Aber nachdem ich die ganzen Monate ohne Internet aufgefordert wurde, monatlich 39 Euro zu bezahlen, kann ich mir schon ausmalen, was da auf mich zukommt (der neue Tarif würde übrigens nur 27 Euro kosten und hätte eigentlich schon am 19.11.2007 aktiviert werden).
Hier wird also wohl der nächste Anruf und 25 Minuten in der Warteschleife (ja, ich hatte das letzte Mal die Stoppuhr laufen) fällig …
Merke: Bei einem Umzug unbedingt ca. 2-3 Monate vorher den Umzug beim Provider bekannt geben, damit die Leitung dann auch rechtzeitig bereit steht. Dies sollte auch vorgenommen werden, wenn man erst 3 Wochen vor dem tatsächlichen Umzugstermin weiß, dass man umziehen wird. Ergo? Alles in Butter, oder?
PS: Für die Monate ohne Internet wurde mir übrigens eine Gutschrift angeboten, aber von der hab ich bis jetzt nichts gesehen …
| | | 3 Kommentare
- 878 mal angesehen
| 0 Trackbacks
| Permalink | Trackback-URL |
WPF Performanceprobleme unter Vista gelöst
08.02.08 - .NET, WPF Beitrag von Norbert Eder Zurück Weiter
|
|
|
|
|
|
|