.NET Blog   ·   .NET Casts   ·   .NET GUI Foren   ·   .NET BlogBook   ·   WPF Blogger   ·   visual studio one   ·   ASP.NET professional

  • ACHTUNG - NEUES BLOG

    Ab sofort steht unter http://devtyr.norberteder.com mein neues Blog zur Verfügung. Dieses Blog wird nicht weiter betreut, bleibt aber erhalten. Neue Eintr%auml;ge erfolgen nur mehr im neuen Blog. Kommentare werden ebenfalls nicht mehr behandelt. Wer weiterhin meinen Einträgen und Aktivitäten folgen möchte, möge bitte RSS-Feeds, Verlinkungen etc. an die neue Location anpassen.
Download .NET Essentials Installer
Trickkiste

Februar 2008 im Rückblick

03.03.08 - .NET, Grundlagen, Base Framework, WPF, ASP.NET, Silverlight, Datenverwaltung, Visual Studio, Allerlei
Beitrag von Norbert Eder
 Mensch, die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Monat um und dieses Mal bin ich ja wirklich kaum zu neuen Einträgen gekommen. Das lag wohl an der vielen Arbeit die unbedingt erledigt werden wollte. Dennoch hier eine kleine Übersicht der wichtigsten Beiträge:

Design Patterns


Verhalten einer Anwendung per Konfiguration bzw. Laufzeit verändern

Windows Presentation Foundation


Über die Wichtigkeit der Windows Presentation Foundation
Image aus einem WPF-Control erzeugen

Windows Forms


PropertyGrid löst Event PropertyValueChanged bei Collections nicht aus

Sonstiges


Service-Oase Österreich - Internetprovider unleashed

  Kommentar hinzufügen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL


Verhalten einer Anwendung per Konfiguration bzw. Laufzeit verändern

27.02.08 - Entwicklung, Diskussionen, Patterns, .NET, Grundlagen
Beitrag von Norbert Eder
 

Abgrenzung


In diesem Artikel wird folgendes gezeigt:
  • Austauschen von Verhaltensweisen via Konfiguration als auch zur Laufzeit
  • Austauschen von einzelnen Methoden via Konfiguration als auch zur Laufzeit

Einführung


In vielen Fällen ist es notwendig, Verhaltensweisen über die Konfiguration oder per Laufzeit zu steuern. Als Beispiel: Nehmen wir eine Anwendung, die unterschiedliche Listen zur Verfügung stellt. Nun müssen die Daten für diese Listen geladen werden, damit sie angezeigt werden können. Unter der Annahme, dass alle Daten aus einer Datenbank kommen ist es kaum notwendig, dieses Verhalten zu verändern. Nun kann es aber sein, dass Inhalte für bestimmte Listen nicht aus der Datenbank kommen, sondern aus anderen Quellen. Das Standardverhalten würde nun nicht mehr funktionieren und muss daher ausgetauscht werden.
Ein weiterer häufig auftretender Punkt ist, dass zwar grundsätzlich das Standardverhalten verwendet werden soll, bis auf einen kleinen Teil, beispielsweise eine bestimmte Methode.

Strategy Pattern hilft bei Verhaltensänderungen


Da Verhaltensweisen getauscht werden können, liegt es nahe, sich im Bereich der Behavioral Patterns umzusehen. Darunter ist das Strategy-Pattern zu finden. Dieses ermöglicht, das gesamte Verhalten auszutauschen. Hier eine UML-Übersicht dieses Patterns:



Im Diagramm ist der Aufbau einfach zu erkennen. Grundsätzlich wird ein Interface IStrategy zur Verfügung gestellt. Dieses schreibt die Methode DoWork vor, welche dann die tatsächliche Aufgabe ausführt. Dieses Interface wird von zwei konkreten Klassen implementiert: ConcreteStrategy1 und ConcreteStrategy2. Beide Klassen besitzen also die Methode DoWork. Allerdings unterscheiden sich diese beiden Implementierungen voneinander, sprich das Verhalten ist ein unterschiedliches (sonst würde auch die Erstellung von zwei konkreten Klassen wenig sinnvoll sein). Schließlich gibt es noch einen StrategyContext. Dieser bekommt über den Konstruktor ein IStrategy übergeben. Dieses bestimmt nun das Verhalten. Die Aufrufe erfolgen über den StrategyContext, wodurch die Funktionalität aus dem übergebenen Strategy-Objekt aufgerufen wird. Eine Beispiel-Implementierung sieht so aus:
public interface IStrategy
{
    void DoWork();
}

public class ConcreteStrategy1 : IStrategy
{
    #region IStrategy Members

    public void DoWork()
    {
        Console.WriteLine("ConcreteStrategy1");
    }

    #endregion
}

public class ConcreteStrategy2 : IStrategy
{
    #region IStrategy Members

    public void DoWork()
    {
        Console.WriteLine("ConcreteStrategy2");
    }

    #endregion
}

public class StrategyContext
{
    private IStrategy _strategy;

    public StrategyContext(IStrategy strategy)
    {
        _strategy = strategy;
    }

    public void DoWork()
    {
        _strategy.DoWork();
    }
}

Der Aufruf des Konstruktes geschieht folgendermaßen:
class Program
{
    static void Main(string[] args)
    {
        StrategyContext context = new StrategyContext(new ConcreteStrategy1());
        context.DoWork();
    }
}

Austausch von einzelnen Methoden


Bisher haben wir gesehen, wie gesamte Verhaltensweisen ausgetauscht werden können. Wie sieht es jedoch aus, wenn nur einzelne Methoden getauscht werden und das restliche Verhalten gleich bleiben soll? Hier bietet sich ein Structural Pattern an, das Proxy Pattern. Dieses Pattern beschreibt einen möglichen Weg, wie Aufrufe an ein Ziel weitergeleitet werden können. Dies ist genau das was wir benötigen. Zuerst jedoch das UML Diagramm, um einen ersten Überblick zu erlagen:



Wie zu sehen ist, wird der StrategyContext gegen einen Proxy ersetzt. Dieser erhielt zusätzlich zur eigentlichen DoWork-Methode eine weitere Überladung, dem ein ICommand übergeben werden kann. Damit kann entweder das Standardverhalten (welches durch die konkrete Strategy-Implementierung vorgegeben wird) oder aber ein beliebiges eigenes Verhalten ausgeführt werden. Dies wirft natürlich die Frage auf, warum man nicht trotzdem ausschließlich mit dem Strategy-Pattern arbeiten kann. Der Einfachheit wegen hat dieses Beispiel nur eine einzige Methode, diese Variante kommt jedoch erst bei mehreren angebotenen Methoden zu tragen.
Hier eine Beispielimplementierung (IStrategy und die konkreten Implementierungen haben sich nicht geändert und sind im obigen Sourcecode zu finden):
public interface ICommand
{
    void Execute();
}

public class CustomWorker1 : ICommand
{
    #region ICommand Members

    public void Execute()
    {
        Console.WriteLine("CustomWorker1");
    }

    #endregion
}

public class CustomWorker2 : ICommand
{
    #region ICommand Members

    public void Execute()
    {
        Console.WriteLine("CustomWorker2");
    }

    #endregion
}

public class StrategyProxy
{
    private IStrategy _usedStrategy;

    public StrategyProxy(IStrategy usedStrategy)
    {
        _usedStrategy = usedStrategy;
    }

    public void DoWork()
    {
        _usedStrategy.DoWork();
    }

    public void DoWork(ICommand customWorker)
    {
        customWorker.Execute();
    }
}

Fazit


Dieser Beitrag hat gezeigt, wie gesamte Verhalten innerhalb einer Anwendung einfach ausgetauscht werden können bzw. einen Weg aufgezeigt, wie dies auf Basis von Methoden realisiert werden kann. Wer dies nun über eine Konfigurationsdatei konfigurieren möchte, der kann sich beispielsweise einen Builder basteln, welcher die Konfiguration ausliest und die darin angegebenen Typen mit Hilfe der Klasse Activator instanziert, den Proxy mit den notwendigen Instanzen füllt und ihn anschließend fertig konfiguriert zurück liefert.
  4 Kommentare - 1798 mal angesehen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL


Das schwierige Los eines Entwicklers

23.02.08 - Entwicklung, Diskussionen
Beitrag von Norbert Eder
 Jeder Softwareentwickler muss mal klein beginnen. Viele Fragen tun sich auf und oft ist es schwierig, den richtigen Startpunkt zu finden. Wer bereits seit Jahren erfolgreich Software entwickelt, um die Fallen weiß, Patterns kennt und sich auf die Erfahrung verlassen kann, verliert oft die Anfangsschwierigkeiten aus den Augen, mit denen ein „Neuling“ konfrontiert wird.

Durch meine Lektorentätigkeit wurde ich vor allem in den letzten Tagen wieder darauf aufmerksam gemacht, worin tatsächlich die Probleme liegen bzw. sehr wahrscheinlich. Paradigmen wie die objektorientierte Programmierung sehe ich hier gar nicht so als tragisch an. Vielmehr stellen die wirklich zahlreich verfügbaren Möglichkeiten Einsteiger vor ein Problem. Wie vor 10, 15 Jahren stehen auch heute noch Programmiersprachen im Vordergrund, obwohl sie eigentlich nur ein Werkzeug zur Verfügung stellen. Hinter diesen Werkzeugen lauern zahlreiche Techniken/Frameworks, die verwendet werden wollen. Egal, in welche Ecke man guckt, alles und jeder verspricht, dass es damit noch viel viel einfacher geht. Um welchen Preis? Genau, man muss schon teilweise recht hart arbeiten, um am Laufenden zu bleiben. Ganz davon zu schweigen, dass man auch wirklich alles kennen und können kann. Nicht bei dieser Vielfältigkeit. Dass dabei Einsteiger den Überblick verlieren und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann nicht verwundern.

Früher hat es gereicht, die CPU mitsamt der ALU und allem was sonst noch so dazu gehört zu kennen und ein paar Register (es mussten nur die richtigen sein) zu schupfen und schon konnte man sein Ergebnis (das was davor lag, lasse ich nun einfach einmal weg). Die Programmiersprache als solches war also auf ein Minimum ausgelegt und konnte so auch einfach benutzt werden. Heute hat ein Neuling schon viel zu tun, um überhaupt alle Möglichkeiten der Sprache zu lernen, mal abgesehen vom dahinterliegenden Framework bzw. den sonstigen verfügbaren Bibliotheken. Hier wundere ich mich ja selbst, wie man das denn selber alles immer irgendwie unter einen Hut bekommt.

Zusätzlich zur Thematik Programmiersprache/Framework kommt noch hinzu, dass ein heutiger Entwickler keineswegs mehr im dunklen Kämmerlein sitzt, sondern durchaus auch soziale Kompetenz mitbringen muss. Der Kunde möchte gut aufgehoben sein und dazu ist Kontakt einfach notwendig (verständlicherweise). Was genau resultiert daraus? Genau! Es bleibt nicht bei der Forderung nach sozialer Kompetenz, sondern der Softwareentwickler sollte sich grundsätzlich in sämtlich angesprochenen Bereichen auskennen. Dies können diverse Prozesse im Unternehmen des Kunden sein, das kann die Branche betreffen, in der sich der Kunde bewegt, betrifft jedoch auch die speziellen Technologie-Wünsche. Nicht oft kommt es vor, dass ein bestimmtes DBMS verwendet werden muss, der Datenaustausch zwischen Client und Server muss via XML passieren und schließlich möchte der Kunde auch noch die Oberfläche selbst anpassen können, wo wir dann wieder bei unterschiedlichsten Bereichen angekommen wären: Für Web hätten wir dann beispielsweise CSS, oder XAML für WPF Windows Anwendungen. Reporting darf auch nicht fehlen, wodurch dann Kenntnisse in XSLT recht hilfreich sind und schlussendlich sollen bestimmte Dokumente als XPS geschrieben werden. Dieses Spielchen könnte man nun schon ziemlich lange spielen.

Jetzt ist die IT Branche aber durchaus noch als eine junge Branche anzusehen, dennoch muss man feststellen, dass sie wohl vielseitiger kaum sein könnte. Rechnen wir noch mal 10 Jahre hinzu, dann möchte ich gar nicht wissen, welche neuen Techniken und Technologien bis dahin zusätzlich Einzug gehalten haben und über welche der heutigen man noch durchaus Know-How mitbringen muss. Ich denke … es wird nicht einfacher für uns und auch nicht für diejenigen, die in diese Branche einsteigen möchten …
  5 Kommentare - 1149 mal angesehen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL


Microsoft hat es auch nicht leicht die Tage ...

20.02.08 - Internet, Community, Kunterbunt
Beitrag von Norbert Eder
 Also nicht nur, dass Yahoo irgendwie nicht so recht will, dann auch noch ein ganz hochoffizieller Red Ring of Death (RRoD) auf der 2008 Game Developers Conference und schließlich auch noch das Aus für HD-DVD.

Daher bin ich jetzt grundsätzlich mal sehr froh, doch zu einer PS3 gegriffen zu haben, was vermutlich auch viele andere tun werden. Abgesehen davon, dass dein HD-DVD-Laufwerk bei der 360er per default gar nicht dabei ist. Das läßt aber durchaus auch vermuten, dass hier hauptsächlich auf Downloads gesetzt wurde und weniger auf HD-DVD selbst. Genau das wird wohl auch ein größerer Schlag in die Magengrube Toshiba's gewesen sein, die ja teilweise mit Dumping-Preise in den US-Markt gegangen sind und nun ihr Format zu Grabe tragen können. Schade eigentlich, gefällt mir grundsätzlich BD+ ja nicht besonders.

Bezüglich des RRoDs fällt mir auch noch etwas ein: Betrachtet man die Bilder unter dem angegebenen Link, dann dürften die Bedingungen für die dortigen XBoxen auch nicht unbedingt den Idealbedingungen für elektronische Geräte entsprechen ... da wird wohl jemand gewaltig eine auf's Dach bekommen haben ...
  Kommentar hinzufügen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL


Unable to find manifest signing certificate in the certificate store

14.02.08 - .NET, Visual Studio, Allerlei
Beitrag von Norbert Eder
 Heute bekam ich diese Meldung und wusste im ersten Moment auch nicht so ganz genau, was es damit auf sich hat. Hier nun die Aufklärung:

Gegeben ist ein Projekt, welches über einen TFS verwaltet wird. Für dieses Projekt wurde ClickOnce aktiviert und somit die ClickOnce Manifests signiert. Dafür wurde ein temporärer Key (pfx) angelegt, welcher nicht eingecheckt wurde. Daraus resultiert nun dieser Fehler. ABER:

In den Projekteigenschaften kann nun in der Lasche Sign der Haken von Sign the ClickOnce manifests entfernt werden, was jedoch dieses "Problem" nicht behebt. Der Fehler erscheint weiterhin. Um diesen Fehler los zu werden, muss manuell die Projekt-Datei (csproj, vbproj, etc.) geöffnet werden, um folgende Tags zu entfernen:
<ManifestCertificateThumbprint>
<ManifestKeyFile>
<GenerateManifests>
<SignManifests>

Nun das Projekt bzw. die Solution neu laden und es kann wieder gebuildet werden.

Daher:
  • Derartige Änderungen an einem Projekt unbedingt mit den Kollegen absprechen
  • Key-Dateien ins Source Control einchecken
  • Bei einem Test nichts einchecken

  2 Kommentare - 3534 mal angesehen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL


.NET Snippets hat Geburtstag! Ein Gewinnspiel erwartet Euch!

11.02.08 - Internet, Community
Beitrag von Norbert Eder
 Jawohl! .NET Snippets hat Geburtstag. Das Projekt wurde zwei. Zur Feier hat Jan Welker ein Gewinnspiel gestartet. Instruktionen finden sich auf der gerade erwähnten Seite. Mitmachen kann man hier, jedoch ist eine erfolgreiche Anmeldung notwendig, kann aber unverbindlich und kostenlos vorgenommen werden.

Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas:
1. Preis: Ein Windows® Vista Ultimate® (NFR)
2. Preis: Eine Microsoft® LifeCam NX-6000
3. Preis: Ein Buch Hunting Security Bugs

Und was macht man, wenn man etwas gewinnen will? Mitmachen. Bis 24. Februar 2008 24:00 Uhr bleibt Zeit. Also ran an die Tasten, anmelden und tippen!
  Kommentar hinzufügen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL


Service-Oase Österreich - Internetprovider unleashed

11.02.08 - Internet, Kunterbunt
Beitrag von Norbert Eder
 Immer wieder liest man in diversen Blogs, wie es denn so um das Kundenservice in Deutschland bestellt ist. Eigentlich oft kaum vorstellbar. Hier eine kleine Geschichte von mir. Ein Beweis, dass es in Österreich leider nicht viel anders ist …

Am 19.11.2007 habe ich für meine Internetleitung einen Umzug angemeldet. Der eifrige Leser dieses Blogs hat sicherlich mitbekommen, dass ich umgezogen bin. Dauer in Österreich (es handelt sich um eine entbündelte Leitung) ca. 3 Wochen, da dies der Provider nicht selbst vornehmen kann und unsere Telekom die Leitung entbündeln muss, damit der Anschluss neuerlich vom Provider freigeschaltet werden kann.

Anfang Jänner 2008 habe ich mich dann an meinen Provider gewandt, da ich bis dahin nichts, weder vom Provider, noch von der Telekom gehört habe. Nach dem 3. Gespräch wurde mir dann mitgeteilt, dass meine Daten nicht ins System eingetragen wurden (der Umzugsantrag), das nachgeholt wurde und ich nun in ca. 3 Wochen meinen Anschluss zur Verfügung hätte. Hierzu drei Punkte:
  • Wie kann es sein, dass Umzugs-Unterlagen nicht ins System eingetragen werden, wenn man den Umzug direkt beim Kundenservice (also vor Ort) bekannt gibt und die hübsche Dame die Daten vor mir eingibt?
  • Der Kunde würde nie benachrichtigt werden, unabhängig um welchen Status es sich gerade handelt. Alles bleibt so lange liegen, bis sich dann der Kunde ohnehin von selbst meldet. Auch das finde ich nicht gerade sehr kundenfreundlich. Meldet sich der Kunde dann, gibt es maximal eine blöde Antwort auf die Frage, warum da nichts von alleine passiert und man ständig alles selbst antriggern muss.
  • Auf Emails wird ohnehin nicht reagiert. Kurz nach dem Absenden kommt eine nette automatisierte Email, die darauf hinweist, dass die Antwort etwas länger dauern kann, da gerade sehr viele Anfragen zu beantworten sind. Dass „etwas länger dauern“ jedoch mit „nie“ gleichzusetzen ist, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht so ganz bewusst. Jetzt weiß ich es.

Naja, auf jeden Fall habe ich 3 Wochen später auch nichts gehört und mich dann nochmals gemeldet um einen aktuellen Status zu erhalten. Komischerweise hatte ich dann zwei Tage später Post von der Telekom, in der mir ein Termin zur Entbündelung angekündigt wurde. Gut, Telekom kam, erledigte die Arbeit und meinte dann so im Gehen: „Ach ja, ihr Provider schaltet sie dann in ZWEI Tagen frei.“ Das war am 6. Februar 2008.

Bitte was? Erst in zwei Tagen? Kann ja wohl nicht sein. Dann also gleich wieder in der Hotline angerufen und nachgefragt, ob man dies nicht beschleunigen könne, denn das Freischalten eines Accounts kann doch wirklich keine 2 Tage in Anspruch nehmen. Die nette Dame am anderen Ende der Leitung wies mich dann schließlich darauf hin, dass die Freischaltungen automatisiert scheduled und vorgenommen werden. Ein Eingreifen sei nicht möglich. Aha. Sehr interessant. Dann hätten sie das besser „schedulen“ sollen, denn der Umstellungstermin war bekannt und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Knopfdruck nicht möglich ist.

Am 8. Februar 2008 war es dann wider Erwarten soweit und die Leitung wurde tatsächlich freigeschaltet.

Es geht aber dann doch noch weiter: Gleichzeitig mit dem Umzug wurde auch ein Tarifwechsel beantragt. Es wurden neue Produkte geschaffen und die alten Produkte (von einer zugekauften Firma) wurden auf die neuen Produkte automatisch „gemappt“. Coole Sache. Selbst hat man einen Tarif, der mit 39 Euro im Monat zu Buche schlägt. Der neue resultierende Tarif wird um 35 Euro angeboten. Man wird automatisch auf diesen neuen umgestellt und muss weiterhin 39 Euro berappen. Nur wenn man ein Formular ausfüllt etc. „darf“ man auch nur mehr 35 Euro bezahlen (und bindet sich dann weitere x Monate). Auf jeden Fall habe ich auf einen anderen Tarif umgestellt. Und siehe da (Kontrolle über Online-Oberfläche): Die Adresse wurde nicht mit umgestellt. Der Tarif ist noch der GANZ alte. D.h. ich weiß weder meine Leitungsgeschwindigkeit, weder das Transfervolumen, noch den Preis, den ich zu bezahlen habe. Aber nachdem ich die ganzen Monate ohne Internet aufgefordert wurde, monatlich 39 Euro zu bezahlen, kann ich mir schon ausmalen, was da auf mich zukommt (der neue Tarif würde übrigens nur 27 Euro kosten und hätte eigentlich schon am 19.11.2007 aktiviert werden).

Hier wird also wohl der nächste Anruf und 25 Minuten in der Warteschleife (ja, ich hatte das letzte Mal die Stoppuhr laufen) fällig …

Merke: Bei einem Umzug unbedingt ca. 2-3 Monate vorher den Umzug beim Provider bekannt geben, damit die Leitung dann auch rechtzeitig bereit steht. Dies sollte auch vorgenommen werden, wenn man erst 3 Wochen vor dem tatsächlichen Umzugstermin weiß, dass man umziehen wird. Ergo? Alles in Butter, oder?

PS: Für die Monate ohne Internet wurde mir übrigens eine Gutschrift angeboten, aber von der hab ich bis jetzt nichts gesehen …

  3 Kommentare - 887 mal angesehen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL


WPF Performanceprobleme unter Vista gelöst

08.02.08 - .NET, WPF
Beitrag von Norbert Eder
 ... das versprechen zumindest zwei verfügbare Hotfixes für Windows Vista (einmal für 32 Bit und einmal für 64 Bit). Diese sollen etwaige Performanceprobleme für WPF-Anwendungen beheben. Es empfiehlt sich, das jeweilige Hotfix nur dann einzuspielen, wenn auch tatsächlich entsprechende Probleme vorhanden sind.

Zu den Downloads:
Update für Windows Vista (KB938660) (32 Bit)
Update für Windows Vista (KB938660) (64 Bit)

Und hier der KB-Artikel:
Knowledge Base Artikel
  Kommentar hinzufügen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL


Über die Wichtigkeit der Windows Presentation Foundation

07.02.08 - Entwicklung, Diskussionen, .NET, WPF
Beitrag von Norbert Eder
 Im ersten Teil meiner WPF-Serie hatte ich bereits über WPF aus Sicht eines Unternehmens geschrieben. Mittlerweile ist etwas Zeit vergangen und viele Diskussionen zu diesem Thema wurden gefochten. Hier ein Zwischen-Konklusio zu diesem Thema.

Vermeintliche Argumente gegen WPF


Wohl niemand (der sich mit der WPF auseinander gesetzt hat) streitet ab, dass die Windows Presentation Foundation eine geile Sache ist. Jedoch kaum jemand setzt wirklich ernsthafte Projekte auf Basis der WPF um (zumindest nicht in meinem Umfeld). Auch im Internet nehmen lediglich Komponenten-Hersteller „WPF“ in ihr Programm auf. Standardsoftware und/oder Tools werden kaum in Form von WPF-Anwendungen angeboten.

Ausrede No. 1: Größe des .NET Frameworks
Die von mir meist gehörte „Ausrede“ hatte mit der Download-Größe des .NET Frameworks (Version 3.5) zu tun. Dem kann ich mich absolut nicht anschließen. Man nehme als Beispiel Java. Hier gibt es eindeutig weniger Berührungsängste, obwohl es sich hierbei grundsätzlich um das gleiche System handelt. Weiters sehe ich täglich, welche Datenmengen über die Leitungen flutschen, da fallen die paar Megabytes durchaus nicht ins Gewicht. Für mich ist dies definitiv kein Argument.

Ausrede No.2: Kunde will nicht
In Newsgroups, aber auch persönlichen Gesprächen musste ich feststellen, dass Kunden keine Anwendungen auf Basis WPF haben möchten. Auch dies halte ich durchaus für ein Gerücht. Natürlich gibt es Unternehmen, die spezielle Prozesse implementierten, wonach die Einführung eines gänzlich neuen .NET Frameworks einen Evaluierungsprozess durchlaufen muss. In kleinen Unternehmen ist dies zu 99% jedoch nicht der Fall. Vielmehr ist ihnen – aus meiner Erfahrung – meist völlig egal, womit die Anwendungen umgesetzt wurden, Hauptsache, sie funktionieren und das möglichst fehlerfrei. Ergo kann auch dieses Argument nicht komplett als solches gewertet werden.

Ausrede No.3: Fehlendes Know-How
Dies ist wohl das einzige Argument (von den von mir aufgezählten), welches ich gelten lasse. Natürlich bekommt nicht jeder Entwickler sofort sämtliches WPF-Know-How geimpft. Es müssen schon Erfahrungen gesammelt werden – und das nicht wenige. Tatsache ist, dass es im Vergleich zu Windows Forms einige Unterschiede konzeptioneller Natur gibt und diese berücksichtigt werden müssen. Die Entscheidung, ein Projekt mittels WPF umzusetzen ohne mit jeglichem Wissen aufwarten zu können ist mehr als gefährlich und sollte keinem Kunden zugemutet werden. Schließlich kann auf diese Art und Weise kein einziger Projektplan eingehalten werden. Dennoch muss man einmal ins kalte Wasser springen und den Schritt wagen.

Windows Forms als WPF-Killer


In den meisten Fällen – wir sprechen hier von reiner Windows-Client-Entwicklung – wird auf die guten alten Windows Forms zurück gegriffen. Diese gibt es seit der Einführung des .NET Frameworks, hier ist Know-How vorhanden, es wurden eigene Steuerelemente entwickelt und man weiß einfach, wie im Falle des Falles zu reagieren ist. Daraus resultiert, dass viele Unternehmen weiterhin zu Windows Forms greifen, WPF als interessant einstufen, aber eben nicht verwenden.

Community als Anlaufpunkt
Zu Windows Forms gibt es zahlreiche Ressourcen. Nicht nur englische Homepages beschäftigen sich damit, auch im deutschsprachigen Umfeld ist einiges an Know-How zu finden. Bezüglich WPF sieht dies etwas anders aus. Hier ist man großteils gezwungen, auf die englische Sprache zu setzen. Kann zwar fast jeder, dennoch liest es sich auf Deutsch einfach besser. Im deutschsprachigen Raum finden sich diesbezüglich kaum Personen, die den Spirit von WPF weitertragen – warum auch immer es so ist. Vermutlich liegt es daran, dass wir Mitteleuropäer um ein Vielfaches kontrollierter sind als andere und der Enthusiasmus sich daher in Grenzen hält.

Fehlende Umsetzungen
Viele Firmen, die kein Interesse haben, als Technologieführer aufzuscheinen warten auf andere Unternehmen, die mit entsprechenden Produkten dem Markt die Richtung vorgeben. Genau diese Produkte fehlen meiner Meinung nach. Wie bereits angesprochen gibt es kaum Anwendungen die auf WPF basieren und daher anderen Unternehmen zeigen, dass eine Umsetzung möglich ist, dass derartige Anwendungen von Kunden akzeptiert werden und dass dafür durchaus Potential vorhanden ist.

Hemmungen ablegen


Einer der wohl wichtigsten Punkte eines Entwicklers ist Neugierde. Diese gewährleistet stete Weiterentwicklung. Leider verharren sehr viele Entwickler in dem, was ihnen bekannt ist und sind daher wenig risikofreudig. Dies ist der falsche Weg, wie ich finde. In vielen Unternehmen ist es leider so, dass Entwickler nicht die Möglichkeit haben, sich mit neuen Technologien zu beschäftigen, Prototypen zu bauen, in Büchern/Zeitschriften/Online zu schmökern. Hier gibt es zwei mögliche Wege: Entweder setzt man dies durch (denn schließlich kommt zusätzliches Wissen auch dem Unternehmen zu Gute) oder man erlernt Neues in der Freizeit (was meist der schwierigere Weg ist).

Unterstützung nötig?


In meinem konkreten Fall kann ich sagen, dass ich mich schon seit Mitte 2006 mit WPF beschäftige und bereits mehrere Anwendungen erfolgreich auf Basis der WPF umgesetzt habe. Mittlerweile gibt es wohl kaum eine Anforderung, bei der mit größeren Problemen zu rechnen ist. Natürlich hat es seine Zeit gebraucht, viel Code wurde umsonst geschrieben, aber alle Projekte konnten in Zeit umgesetzt werden und laufen nun im Echtbetrieb. Anfangs war natürlich Skepsis vorhanden, doch konnte dies meisten aus dem Weg geräumt werden.
Da ich immer wieder Anfragen in diese Richtung bekomme und Bedenken behandelt werden müssen, biete ich auf diesem Wege öffentlich meine Hilfe an. Schließlich stehe ich für technologischen Vorsprung und unterstütze gerne. Bei Fragen kann man sich einfach via Kontaktformular an mich wenden. Hilfe ist asap unterwegs.

Fazit


Aktuell schätze ich die Windows Presentation Foundation eher noch als unwichtig ein, da sich viele – mangels vorhandenem Know-How – einfach nicht getrauen, diese Technik/Technologie einzusetzen. Ich denke aber auch, dass in ein paar Monaten/Jahren kaum ein Weg daran vorbei führen wird – man denke hierbei unter anderem an Silverlight, auch kein unwesentlicher Faktor.
  8 Kommentare - 2384 mal angesehen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL


Image aus einem WPF-Control erzeugen

07.02.08 - .NET, Base Framework, WPF
Beitrag von Norbert Eder
 Früher oder später stößt jeder WPF-Entwickler auf diese Aufgabe: Aus unterschiedlichsten Gründen muss von einem dargestellten Control eine Grafik erzeugt werden. Wer bereits mit Windows Forms gearbeitet hat, versucht nun vergeblich den Weg über CreateGraphics. Dieser Ansatz funktioniert unter der Windows Presentation Foundation nicht. Stattdessen muss ein anderer Kniff angewandt werden.
Im ersten Schritt kann mittels RenderTargetBitmap ein Bitmap mit der gewünschten Größe erstellt werden. Darin hinein wird nun das entsprechende Control gerendert. Nun müssen wir uns eines Kniffes behelfen (da eventuell die Größe nicht gänzlich korrekt ist). Dazu erstellen wir ein Image-Control, welches das Bitmap als Source erhält und aktualisieren die Größe des Elements entsprechend des Inhaltes mittels der Methoden Measure und Arrange. Nun wird das Image mit der korrekten Größe erneut gerendert und beispielsweise einem Objekt vom Typ PngBitmapEncoder übergeben. Nun kann das Image in einen Stream geschrieben und in ein System.Drawing.Image umgewandelt werden. Hier nun ein Beispielcode:
public System.Drawing.Image Convert(
  FrameworkElement controlToRender)
{
    RenderTargetBitmap rtb = new RenderTargetBitmap(
      (int)controlToRender.ActualWidth, 
      (int)controlToRender.ActualHeight, 
      90, 
      90, 
      PixelFormats.Default);
    
    Visual vis = (Visual)controlToRender;
    rtb.Render(vis);
    
    System.Windows.Controls.Image img = 
      new System.Windows.Controls.Image();
    img.Source = rtb;
    img.Stretch = Stretch.None;
    img.Measure(new System.Windows.Size(
      (int)controlToRender.ActualWidth, 
      (int)controlToRender.ActualHeight));
    System.Windows.Size sizeImage = img.DesiredSize;
    img.Arrange(new System.Windows.Rect(new 
      System.Windows.Point(0, 0), sizeImage));
    
    RenderTargetBitmap rtb2 = new RenderTargetBitmap(
      (int)rtb.Width, 
      (int)rtb.Height, 
      90, 
      90, 
      PixelFormats.Default);
    rtb2.Render(img);
    
    PngBitmapEncoder png = new PngBitmapEncoder();
    png.Frames.Add(BitmapFrame.Create(rtb2));
    
    Stream ms = new MemoryStream();
    png.Save(ms);
    
    ms.Position = 0;
    
    System.Drawing.Image retImg = 
      System.Drawing.Image.FromStream(ms);
    return retImg;
}

Zum PngBitmapEncoder: Hier stehen weitere Encoder bereit. Zusätzliche Informationen sind auf der MSDN-Seite zum Thema BitmapEncoder zu finden. Der Vollständigkeit halber hier die Liste der zur Verfügung stehenden Encoder:
  • BmpBitmapEncoder
  • GifBitmapEncoder
  • JpegBitmapEncoder
  • PngBitmapEncodery
  • TiffBitmapEncoder
  • WmpBitmapEncoder

  2 Kommentare - 3758 mal angesehen   |  0 Trackbacks   |  Permalink  |  Trackback-URL



Zurück Weiter