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ACHTUNG - NEUES BLOG
Ab sofort steht unter http://devtyr.norberteder.com mein neues Blog zur Verfügung. Dieses Blog wird nicht weiter betreut, bleibt aber erhalten. Neue Eintr%auml;ge erfolgen nur mehr im neuen Blog. Kommentare werden ebenfalls nicht mehr behandelt. Wer weiterhin meinen Einträgen und Aktivitäten folgen möchte, möge bitte RSS-Feeds, Verlinkungen etc. an die neue Location anpassen.
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Microsoft hat es auch nicht leicht die Tage ...
20.02.08 - Internet, Community, Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Also nicht nur, dass Yahoo irgendwie nicht so recht will, dann auch noch ein ganz hochoffizieller Red Ring of Death (RRoD) auf der 2008 Game Developers Conference und schließlich auch noch das Aus für HD-DVD.
Daher bin ich jetzt grundsätzlich mal sehr froh, doch zu einer PS3 gegriffen zu haben, was vermutlich auch viele andere tun werden. Abgesehen davon, dass dein HD-DVD-Laufwerk bei der 360er per default gar nicht dabei ist. Das läßt aber durchaus auch vermuten, dass hier hauptsächlich auf Downloads gesetzt wurde und weniger auf HD-DVD selbst. Genau das wird wohl auch ein größerer Schlag in die Magengrube Toshiba's gewesen sein, die ja teilweise mit Dumping-Preise in den US-Markt gegangen sind und nun ihr Format zu Grabe tragen können. Schade eigentlich, gefällt mir grundsätzlich BD+ ja nicht besonders.
Bezüglich des RRoDs fällt mir auch noch etwas ein: Betrachtet man die Bilder unter dem angegebenen Link, dann dürften die Bedingungen für die dortigen XBoxen auch nicht unbedingt den Idealbedingungen für elektronische Geräte entsprechen ... da wird wohl jemand gewaltig eine auf's Dach bekommen haben ...
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Service-Oase Österreich - Internetprovider unleashed
11.02.08 - Internet, Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Immer wieder liest man in diversen Blogs, wie es denn so um das Kundenservice in Deutschland bestellt ist. Eigentlich oft kaum vorstellbar. Hier eine kleine Geschichte von mir. Ein Beweis, dass es in Österreich leider nicht viel anders ist …
Am 19.11.2007 habe ich für meine Internetleitung einen Umzug angemeldet. Der eifrige Leser dieses Blogs hat sicherlich mitbekommen, dass ich umgezogen bin. Dauer in Österreich (es handelt sich um eine entbündelte Leitung) ca. 3 Wochen, da dies der Provider nicht selbst vornehmen kann und unsere Telekom die Leitung entbündeln muss, damit der Anschluss neuerlich vom Provider freigeschaltet werden kann.
Anfang Jänner 2008 habe ich mich dann an meinen Provider gewandt, da ich bis dahin nichts, weder vom Provider, noch von der Telekom gehört habe. Nach dem 3. Gespräch wurde mir dann mitgeteilt, dass meine Daten nicht ins System eingetragen wurden (der Umzugsantrag), das nachgeholt wurde und ich nun in ca. 3 Wochen meinen Anschluss zur Verfügung hätte. Hierzu drei Punkte:
- Wie kann es sein, dass Umzugs-Unterlagen nicht ins System eingetragen werden, wenn man den Umzug direkt beim Kundenservice (also vor Ort) bekannt gibt und die hübsche Dame die Daten vor mir eingibt?
- Der Kunde würde nie benachrichtigt werden, unabhängig um welchen Status es sich gerade handelt. Alles bleibt so lange liegen, bis sich dann der Kunde ohnehin von selbst meldet. Auch das finde ich nicht gerade sehr kundenfreundlich. Meldet sich der Kunde dann, gibt es maximal eine blöde Antwort auf die Frage, warum da nichts von alleine passiert und man ständig alles selbst antriggern muss.
- Auf Emails wird ohnehin nicht reagiert. Kurz nach dem Absenden kommt eine nette automatisierte Email, die darauf hinweist, dass die Antwort etwas länger dauern kann, da gerade sehr viele Anfragen zu beantworten sind. Dass „etwas länger dauern“ jedoch mit „nie“ gleichzusetzen ist, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht so ganz bewusst. Jetzt weiß ich es.
Naja, auf jeden Fall habe ich 3 Wochen später auch nichts gehört und mich dann nochmals gemeldet um einen aktuellen Status zu erhalten. Komischerweise hatte ich dann zwei Tage später Post von der Telekom, in der mir ein Termin zur Entbündelung angekündigt wurde. Gut, Telekom kam, erledigte die Arbeit und meinte dann so im Gehen: „Ach ja, ihr Provider schaltet sie dann in ZWEI Tagen frei.“ Das war am 6. Februar 2008.
Bitte was? Erst in zwei Tagen? Kann ja wohl nicht sein. Dann also gleich wieder in der Hotline angerufen und nachgefragt, ob man dies nicht beschleunigen könne, denn das Freischalten eines Accounts kann doch wirklich keine 2 Tage in Anspruch nehmen. Die nette Dame am anderen Ende der Leitung wies mich dann schließlich darauf hin, dass die Freischaltungen automatisiert scheduled und vorgenommen werden. Ein Eingreifen sei nicht möglich. Aha. Sehr interessant. Dann hätten sie das besser „schedulen“ sollen, denn der Umstellungstermin war bekannt und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Knopfdruck nicht möglich ist.
Am 8. Februar 2008 war es dann wider Erwarten soweit und die Leitung wurde tatsächlich freigeschaltet.
Es geht aber dann doch noch weiter: Gleichzeitig mit dem Umzug wurde auch ein Tarifwechsel beantragt. Es wurden neue Produkte geschaffen und die alten Produkte (von einer zugekauften Firma) wurden auf die neuen Produkte automatisch „gemappt“. Coole Sache. Selbst hat man einen Tarif, der mit 39 Euro im Monat zu Buche schlägt. Der neue resultierende Tarif wird um 35 Euro angeboten. Man wird automatisch auf diesen neuen umgestellt und muss weiterhin 39 Euro berappen. Nur wenn man ein Formular ausfüllt etc. „darf“ man auch nur mehr 35 Euro bezahlen (und bindet sich dann weitere x Monate). Auf jeden Fall habe ich auf einen anderen Tarif umgestellt. Und siehe da (Kontrolle über Online-Oberfläche): Die Adresse wurde nicht mit umgestellt. Der Tarif ist noch der GANZ alte. D.h. ich weiß weder meine Leitungsgeschwindigkeit, weder das Transfervolumen, noch den Preis, den ich zu bezahlen habe. Aber nachdem ich die ganzen Monate ohne Internet aufgefordert wurde, monatlich 39 Euro zu bezahlen, kann ich mir schon ausmalen, was da auf mich zukommt (der neue Tarif würde übrigens nur 27 Euro kosten und hätte eigentlich schon am 19.11.2007 aktiviert werden).
Hier wird also wohl der nächste Anruf und 25 Minuten in der Warteschleife (ja, ich hatte das letzte Mal die Stoppuhr laufen) fällig …
Merke: Bei einem Umzug unbedingt ca. 2-3 Monate vorher den Umzug beim Provider bekannt geben, damit die Leitung dann auch rechtzeitig bereit steht. Dies sollte auch vorgenommen werden, wenn man erst 3 Wochen vor dem tatsächlichen Umzugstermin weiß, dass man umziehen wird. Ergo? Alles in Butter, oder?
PS: Für die Monate ohne Internet wurde mir übrigens eine Gutschrift angeboten, aber von der hab ich bis jetzt nichts gesehen …
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Bringt die IT nur Fortschritt oder ergeben sich daraus zusätzliche Probleme?
04.01.08 - Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Diese Frage ist mir in der letzten Zeit immer wieder durch den Kopf gegangen. Daher habe ich mich entschlossen, ein paar Zeilen dazu als Grundlage für eine Diskussion zu verfassen.
Es ist schon wahr. Durch die IT-Industrie gab es in den letzten Jahren einen gewaltigen Fortschritt - oder war alles vielleicht doch so, wie bei den Transformers? Hier wurde die Technologie ja quasi von Megatron dem Leader der Deceptions "geklaut".
Wie es auch immer war und ist, es hat uns Fortschritt gebracht und somit sehr viele neue Möglichkeiten eröffnet. Doch alles hat auch seine Nachteile. Ich möchte hier auch nicht groß das Thema Umweltverschmutzung und Erderwärmung ansprechen. Dieses Thema wurde ohnehin ohne Ende durch die Medien gezerrt und es wird auch zukünftig noch im großen Stil (wie in den alten Western) durch sämtliche Städte (Medien) geschliffen werden. Anyway.
Das worauf ich hinaus möchte betrifft vielmehr die Frage, ob wir uns die Technik zukünftig noch leisten werden können.
Den Westen betreffend: Heute ist mindestens ein Rechner pro Haushalt Standard. Jeder besitzt mindestens ein Handy. Ja, sogar die 5jährigen laufen schon mit Handies durch die Gegend. iPods, Konsolen (tragbar oder nicht), Fernseher in allen möglichen Größen, Receiver, DVD, HD-DVD/Bluray, die entsprechenden Receiver, Navigationsgeräte, Handhelds und vieles mehr. In den meisten Haushalten ist etwas (teilweise sogar vieles) davon zu finden.
Neue Entwicklungen werden gemacht, "alte" Geräte müssen natürlich ausgetauscht werden, um mit der Zeit zu gehen. Der typische Standard ist so hoch wie niemals zuvor. Doch dies ist noch nicht genug. Nehmen wir uns die Software vor. Es ist usus, am Rechner eine Firewall zu haben (und ja, die wirklich guten sind dann doch kostenpflichtig), einen Virenschutz und wer weiß was sonst noch alles. Das kostet alles Geld und belastet die Geldbörse. Auch wenn es nur 49 Euro pro Jahr sind, es läppert sich zusammen.
Alles halb so schlimm? Nun, wenn ich die Ausgaben für Handy, Subscriptions etc. zusammenrechne und mit denen der älteren Generation vergleiche wird der Unterschied sehr schnell deutlich. Es klafft ein Unterschied von teilweise bis zu mehreren hundert Euro .. pro Monat. Sollte uns das nicht zu denken geben?
Dafür sind auch die Gehälter höher als früher! Ja, das sind sie. Angepasst um die jährliche Inflation (oder höher, wenn gut verhandelt). Und die Inflation inkludiert diese neuen Gegebenheiten natürlich nicht. Wie denn auch. Natürlich werden die Warenkörbe, auf deren Basis die Inflation berechnet wird, angepasst. Aber fallen hier Subscriptions hinein? Fällt hier hinein, dass mittlerweile schon jeder ein Handy haben muss, weil ein gewisser Zwang durch die Gesellschaft gegeben ist? Nein, das tut es nicht.
Mir ist natürlich klar, dass jedes Unternehmen Geld verdienen muss (freie Marktwirtschaft -> Gewinnmaximierung), dennoch nimmt dieser (teilweise aufgedrückte) Konsumwahn Ausmaße an, die zwangsweise zu einer Teilung in eine Mehrklassengesellschaft führen müssen. Je mehr Dienste, neue Entwicklungen und zusätzliche Geräte, desto weniger Personen können sich wirklich alles leisten. Und somit ist derjenige, der mehrmals täglich in seinen Geldbeutel blicken muss, ob er in diesem Monat überhaupt durch kommt, als "Blödmann" abgestempelt.
Lösung? Nein, ich habe keine Lösung. Ich weiß nur, dass dies sicherlich nicht ewig so weitergehen kann. Irgendwann - und das wird wohl wieder einmal mit der IT-Branche beginnen - gibt es das nächste Kabumm und dann wird ein Umdenken stattfinden müssen. Sowohl auf die Leistbarkeit hin, als auch bezüglich vieler anderer Bereiche. Das Gesamtkonzept muss angepasst werden, einen anderen Weg wird es nicht geben. Just my 2 cents.
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OT: SAT-Kabel verlegen - jemand eine Idee?
03.01.08 - Blog-Intern, Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Fernseher und Playstation sind ein Hit. Jedoch fehlt noch eine Kleinigkeit, damit das alles wirklich Hand und Fuß hat bzw. auch einigermaßen gut aussieht.
Der Übeltäter ist auf nachfolgendem Foto zu sehen:
Es ist schön zu erkennen, dass das dazugehörige SAT-Kabel quasi durch den gesamten Raum läuft und zwar etwas ... aufdringlich. Mir fehlen nun die Ideen, wie man das sauber verstecken kann.
Grundsätzlich würde es die Möglichkeit eines dünneren Kabels geben, von welchem mir jedoch abgeraten wurde. Es sind immerhin doch ca. 5 Meter und angeblich wäre der Signalverlust zu hoch. Weiters kann ich das Kabel nicht so einfach hinter die Sesselleiste klemmen, da diese erstens verpickt ist und zweitens keinen Hohlraum besitzt.
Hat hier ein "Tim Taylor" vielleicht einen Tipp für mich?
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Playstation 3 vs XBOX 360
17.12.07 - Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | In diesem Eintrag habe ich ja verlautet, dass ich mir selbst zu Weihnachten die XBOX 360 zum Geschenk machen werde. Nun, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hab mir keine 360er gekauft, sondern einen PS3. Manche (vor allem die Microsoft-nahen Leser) mögen nun den Kopf schütteln und sich wundern, warum ich denn das getan habe. Hier kommt die Auflösung:
Vorteile der PS3
- Preis: Der Preis der "normalen" Editions ist bei der PS3 um 49 Euro höher, dafür ist das System neuer, bringt schon mal ein neues Format (Bluray - und nein, ich mag es noch immer nicht) mit. Die XBOX 360 Elite, die ein paar Kabel mehr hat und in Schwarz daher kommt, ist übrigens sogar teurer.
- RRoD: Besser bekannt unter Red Ring of Death. Hier gefällt mir einfach nicht, wie Microsoft mit dem Thema umgeht. Anstatt eine Lösung anzubieten, wird lediglich die Garantiezeit nach oben geschraubt, was ihmo einfach nicht reicht. Ich, als zahlender Kunde, möchte mir kein Gerät kaufen, dass vor dem Kauf bereits eine hohe Wahrscheinlichkeit hat, bald nicht mehr zu funktionieren.
- Online: Wer möchte nicht online spielen? Aber wer möchte dafür bezahlen? Playstation-Network ist hier free. Live muss ich bezahlen. Wieder ein Punkt für die PS3
Fazit
Das sind die Eckpunkte meiner Entscheidung. Vermutlich hätte ich mich anders entschieden, wäre bei der XBOX 360 ein HD-DVD-Player (ist mir sympathischer) dabei und hätte Microsoft beim Thema RRoD einfach anders (kundenfreundlicher) reagiert. Die Kosten für Live sind zu verschmerzen, wobei ich aus Kundensicht natürlich die günstigere Variante bevorzuge.
Von einigen hörte ich auch das "Argument": Ja, aber deine PS3 hast du nicht "im Vista integriert". Natürlich, nettes Feature. Aber wer braucht das wirklich? Im Endeffekt passiert nichts anderes, als dass sich PC und Konsole weiter annähern, bald wird man sich die Aufteilung ohnehin sparen, aus Kostengründen. Dann hat man ohnehin alles unter einer Haube. Bis dahin kann ich es verkraften, meinen Live-Avatar nicht unter Vista zu sehen ;-)
Wer mich jetzt verprügeln möchte, bitte, nur zu. Wer mir bei einigen Punkten widersprechen möchte, bitte, nur zu. Ich hab die PS3 ohnehin schon gekauft, aber möglicherweise habe ich etwas übersehen oder sehe generell etwas falsch, dann bitte ausbessern. Aber bitte keinen Konsolen-War.
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Das Web in Kartenform
13.12.07 - Internet, Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Wer Kartoo bereits kennt, dem werde ich hier nichts Neues erzählen. Allen anderen sei ein Blick darauf empfohlen.
Das Ergebnis für dieses Blog sieht so aus:
Sieht also schon nett aus und man sieht auch worüber die Websites untereinander verbunden sind, in welche Bereiche sie fallen usw. Bei Bedarf kann man auch tiefer in einen Bereich gehen, um weitere Informationen zu erhalten (erinnert mich irgendwie an Topic Maps).
via neunetz.com
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Wie würde GMail aussehen, wäre es von Microsoft?
29.11.07 - Internet, Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | GMail wird doch vielen bekannt sein. Aber wie würde GMail aussehen, wäre es nicht von Google, sondern von Microsoft? Hier wird eine mögliche Lösung gezeigt. Und so sieht's aus:
Da werden wohl sogar Microsoft Mitarbeiter drüber lachen müssen ... wenn es auch etwas überzogen ist :)
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Ein paar Zahlen rund um Microsoft
14.11.07 - Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Man mag ja zu Microsoft stehen wie man möchte. Aber die hier genannten Zahlen sind schon mehr als imposant.
- 10.000 Server im Firmen-Netzwerk
- 130.000 Server für Windows Live Services
- 600.000 Laufwerke
- 85 Webserver für microsoft.com
- 26 Millionen Emails täglich
- usw.
Nette Zahlen. Vor allem die 97% Spam aller externen Emails (=19,4 Millionen Spam Emails täglich) sind schon eine nette Menge. Jetzt wundert es mich nicht mehr, dass Microsoft an einem verbesserten Spam-Filter (Zusammenarbeit mit der Aids-Forschung) arbeitet ...
... zusätzlich frage ich mich natürlich:
- Können diese Zahlen stimmen?
- Wer administriert all diese Server?
- Welche Kosten fallen nur für die Administration an?
- usw.
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Microsoft, Community und was dazu zu sagen ist ...
01.11.07 - Blog-Intern, .NET, Allerlei, Internet, Community, Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Ein Blog habe ich ja mittlerweile seit über 4 Jahren. Seit mittlerweile 2 Jahren beschäftige ich mich ausschließlich mit Technologien rund um .NET und dem SQL Server (wobei meist weniger SQL Server und viel mehr .NET).
Die Frage die sich mir stellt ist einfach: Warum tut man sich soviel Community-Arbeit eigentlich an? Schließlich ist ja doch einiges zu tun. Immer steht man irgendwie im Mittelpunkt (oder auch nicht). Man schreibt News, verfasst Beiträge um anderen zu helfen (wenn nicht gleich, dann vielleicht einige Wochen oder Monate später wenn sie per Google, Live Search etc. auf das Blog kommen). Es werden Artikel, Tutorials verfasst und seit Jänner gibt es dann auch noch die Projekte Livecasts, Podcast und das .NET BlogBook.
Erwartungshaltung
Bei allem was der Mensch tut hat er eine Erwartungshaltung. Bewusst oder unbewusst. Meine Beweggründe kann ich kaum beschreiben. Vielleicht ist es Anerkennung, vielleicht möchte ich auch nur einfach anderen Menschen helfen. Wahrscheinlich ist es jedoch eine Mischung aus beidem. Sehr wahrscheinlich sogar. Auf jeden Fall werden Projekte gestartet um Wissen zu verbreiten, um die gesamte Community zu stärken. Schließlich sitzt man selbst mitten in dieser Community und stärkt sich damit auch selbst.
Wie überall gibt es auch in einer Community sogenannte Leithammel. Alpha Geeks, Personen, die frühzeitig Wissen über neue Technologien, Erkenntnisse etc. weitergeben. Eine Weitergabe dieser Informationen erfolgt meist nicht komplett selbstlos. Wieder kommt das Thema Anerkennung hoch. Oder vielleicht liegt es auch daran, zu zeigen, dass man die aktuellen bzw. die künftigen Technologien im Griff hat und somit auch die Möglichkeit hat, Projekte umzusetzen, die andere vielleicht noch nicht umzusetzen vermögen.
Tatsache
ABer wie sieht das in der Realität aus? In meinem Fall kann ich sagen: Die Downloadzahlen sind gut. Ja, auch sind es einige hundert Besucher täglich, die sich an den bereitgestellten Informationen bedienen. Aber dann gibt es auch noch etwas anderes. Die Community wird immer gesehen als eine Einheit aller .NET Entwickler. Ist sie das? Nein. Eigentlich sind es einige Personen, die Informationen verbreiten und somit anderen Entwicklern das Leben ungemein erleichtern. Schließlich steht man dann nicht vor einem Problem, das noch niemand gelöst hat. Es gibt bereits eine Lösung, man muss nur noch das richtige Blog finden.
So gesehen: Die Community wird dargestellt von einigen wenigen Personen die alles hoch halten, die in der ersten Reihe dahinschreiten. Mit welchem Lohn? Nun, die einen schreiben Artikel und verdienen sich dadurch ein schönes Beibrot, die anderen schreiben gar Bücher, stecken hunderte von Stunden hinein, um mäßige Verkaufszahlen zu erreichen und ganz andere helfen Usern in Newsgroups, auf Foren, um dann irgendwann einen MVP (Microsoft Most Valuable Professional) zu erhalten.
Und hier ist mir gerade der MVP ein absolut großer Dorn im Auge, der allerdings auch sehr viel von der Community widerspiegelt. Ein Most Valuable Professional, als jemand der wirklich Ahnung vom Thema hat, eine Auszeichnung die es für genau ein Jahr gibt und dann erneuert wird, oder vergeht. Je nachdem wie sehr man sich in der Community auch angestrengt hat. Wie wird man ein MVP? Nun, darüber gibt es ohnehin einige Abhandlungen im Internet, die darüber berichten, wie sehr man sich in Newsgroups etc. hervortun muss (also anderen Personen helfen muss) um in den Genuß dieses "Titels" und der damit zusammenhängenden Vorteile zu gelangen. Soweit ist ja alles noch in Ordnung. Aber anscheinend ist hier nicht ein Gremium bestellt, welches nach aufgestellten Regeln diesen Titel vergibt. Nein, meinem Wissensstand zufolge kann nur jemand MVP werden, der von einem anderen MVP vorgeschlagen wird. Hmm ... klingt doch irgendwie nach Freunderlwirtschaft (für die deutschen Freunde: Kontakte ist das was zählt und nicht die Leistung). Ich kenne einige amerikanische MVPs und ja, die haben auch durchaus einiges drauf. Im Gegenzug kenne ich einige deutschsprachige, die ihre Informationen nicht sofort abrufen können, sondern aus diversen Büchern beziehen und dies weitergeben - und das ist noch nett formuliert. Mich bitte an dieser Stelle nicht falsch verstehen. Auch im deutschsprachigen Raum gibt es Meister, Personen die ihr Fach verstehen und die zu Recht MVP sind. Es gibt jedoch auch viele, die gerade ein paar Monate auf der Bildfläche sind, kaum etwas geleistet haben und doch schon ganz hoch gehandelt werden. Warum auch immer.
Fazit
Mein Fazit ist, dass es durchaus lustig ist, etwas für die Community zu tun, abe rman darf keinerlei Erwartungshaltung haben. In welche Richtung auch immer. Ein simples "Danke" ist kaum zu hören. Von den vorhandenen Größen der Szene wird man ohnehin ignoriert (schließelich haben ja die einigen doch Angst einen Konkurrenten zu bekommen) und Leistungen werden durchaus nicht anerkannt. Das wirklich Schlimme jedoch ist, dass gerade die Community so extrem hochgelobt wird und diese tatsächlich aus ein paar hochgepushten Personen besteht. Mehr nicht.
Mittlerweile kenne ich die Szene ganz gut, habe dort meine Freunde, dort Bekannte und kenne auch viele meiner Leser - zwar nicht persönlich aber zumindest doch per Mail. Die Unnahbarkeit ist für viele ein Problem. MVPs, Developer Evangelists usw. die einen Vortrag halten, locker, lässig, aber dann doch weit entfernt von den wirklichen Entwicklern. Das ist wirklich schade und darüber sollte man sich einmal Gedanken machen.
Sicherlich mache ich mir mit dieser Post keine Freunde. Das ist auch nicht im meinem Sinne. Ich stehe dafür Dinge offen anzusprechen, aber Tatsache ist für mich, dass Personen, die für die Community Projekte ins Leben zu rufen, ohne egoistische Träume zu verfolgen absolut vernachlässigt werden, während andere hochgelobt werden und niemand weiß warum. Das kann es einfach nicht sein und hier wird es auch irgendwann einmal einen gewaltigen Bruch geben. Wie dieser aussieht, was sich ändern wird, das vermag wohl niemand zu sagen, aber ein wenig mehr Transparenz wäre wohl in einigen Belangen durchaus gefragt ....
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Mobilfunkbetreiber und Kundenfreundlichkeit
28.10.07 - Kunterbunt Beitrag von Norbert Eder| | Gestern hatte ich ein nettes Gespräch mit der Hotline eines Mobilfunktbetreiber (Tipp: vor einigen Jahren hatten sie "max mobil" aufgekauft). Der Grund war folgender:
Verwandte von mir (ältere Personen) haben ein Wertkarten-Handy - für Notfälle. Nun ist es so, dass dieses pro Jahr mit 20 Euro aufgeladen werden muss, um für weitere 12 Monate aktiviert zu bleiben. Im aktuellen Fall wurden im vergangenen Jahr gerade einmal 3,57 Euro vertelefoniert. Daher eben gleich mal ein Anruf bei der Hotline, ob eine Aktivierung nicht ohne Kauf einer 20 Euro-Wertkarte erfolgen kann (wohlwissend, dass dies vermutlich ohnehin nicht möglich sein würde). Und dem war auch so. Nur: Es war einfach die Art und Weise wie einem das vermittelt wird. Unfreundlich ohne Ende.
Hier zusammenfassend in etwa das Gespräch (N: Norbert, H: Hotline):
N: Guten Tag. Ich habe hier ein Wertkarten-Handy, welches aktiviert werden müsste.
H: Mit 20 Euro Wertkarte aufladen. Dann geht's wieder
N: Eine andere Möglichkeit gibt es nicht?
H: Nein
N: Das heißt, ich muss wieder mit 20 Euro aufladen, obwohl noch fast 20 Euro Guthaben vorhanden sind?
H: Ja. Dafür haben Sie dann fast 40 Euro Guthaben
N: Bei ca. 4 Euro Verbrauch pro Jahr?
H: Dann laden Sie es eben nicht auf
N: Dann kann aber niemand damit telefonieren. So gesehen keine gute Hilfe.
H: Zahlen's oder lassen's das halt.
N: Dann werde ich das lassen und eine andere Lösung finden.
Was lernt man daraus? Hauptsache der Rubel rollt. Auf Kundenbedürfnisse wird keinerlei Rücksicht genommen. So sollte es sein. Dummer Kunde, zahle! Aber flott.
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